12. Januar 2012
Bei uns hat man die Gelegenheit, das Ganze einmal live zu erleben. Am 14.01.12 und 15.01.12 jeweils ab 10.00 Uhr in Unterjoch. Dort gehen bis zu 120 Teilnehmer mit ihrem Gespann an den Start.
Es gibt 2 Disziplinen Skandinavier Pulka und Skijöring wahlweise mit 2, 4, 6 ,8 oder 9 Hunden und mehr. Beim Skijöring wird der Sportler auf Skiern von den Hunden gezogen und beim Skandinavier Pulka ist es ein normaler Hundeschlitten. Das Rennen in Unterjoch zählt als Qualifikationslauf zur WM und EM, zum Deutschland Cup des VDSV und zum Euro-Cup der WSA . Die Rennstrecken sind zwischen 5 und 17 km lang und die Hunde erreichen bei Kurzstrecken zwischen 32 und 40 km/h und bei Langstrecken zwischen 16 und 23 km/h.
Ein Hundeschlittengespann wird „Team“ genannt und kann aus bis zu 12 Tieren bestehen. Der Gespannfahrer wird „Musher“ genannt, der Leithund ist der „Leader“, der Hund direkt vor dem Schlitten ist der „Wheeler“ und all übrigen Tiere sind „Swinger“.
Ein Schlittenhund braucht hohe körperliche und mentale Fähigkeiten (= „desire to go“ oder Laufwille), geringe Schmerzempfindlichkeit, ein ausgeprägtes Sozialverhalten, ein starkes Herz-Kreislauf-System und er muss den Stoffwechsel drosseln können, damit er auch mit wenig Nahrung eine ganze Weile durchhält. Die Hunde können bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer werden.
Die bekanntesten Schlittenhunde-Rassen sind:
- Siberian Husky (kleinster und schnellster der klassischen Schlittenhunderassen)
- Alaska Malamute (größter und schwerster Schlittenhund)
- Grönlandhund (kräftig und ausdauernd)
- Samojede (meist reinweißes Fell)
- Kanadischer Eskimohund (wolfsartiger Ausdruck)
Lasst euch dieses Event nicht entgehen, wenn die schönen Huskys durch den Schnee preschen. Ich bin auf jeden Fall dabei! Vom Alpenhotel Oberjoch bin ich zu Fuß in ca. 45 Minuten dort oder mit dem Auto in nur 5 Minuten.
Euer
Murmel

3. Januar 2012
Ich habe passend zum Jahreswechsel und den “Guten Vorsätzen” fürs neue Jahr, gemeinsam mit dem Küchenchef des Alpenhotel Oberjoch, Herrn Michael Kögler, 10 Gebote zur gesunden Ernährung für euch zusammengefasst:
- Trinken, trinken, trinken
Man sollte täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am allerbesten stilles Wasser. Aber auch Mineralwasser, Kräutertees oder ungesüßte Fruchsäfte sind vollkommen in Ordnung. Wenn wir kalorienfreie Getränke zu uns nehmen, verbrauchen wir sogar Kalorien durch das Trinken. Der Effekt ist zwar geringfügig aber auf jeden Fall vorhanden.
- Öfters zu Obst und Gemüse greifen
Obst und Gemüse kann bis zu 5 mal am Tag verspeißt werden. Dadurch wird eine ausreichende Versorgung mit lebenswichtigen Viatminen und Mineralstoffen gewährleistet, ebenso werden dem Körper jede Menge an gesundheitsfördernden sekundären Planzenstoffen zugeführt.
- Fett reduzieren
Fett einschränken ins unbedingt empfehlenswert. Pro Tag sollte man maximal 60 Gramm Fett aufnehmen. Am besten greifen Sie auf fettarme Lebensmittel wie z.B. magere Fleischsorten, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse und Obst zurück.
- Fleisch
Zweimal Fleisch pro Woche reicht völlig aus und gewährleistet zufuhr von Eisen. Empfehlenswert sind magere Fleischsorten wie Kalbskeule, Rinderschlegel, Puten- oder Hähnchenfleisch (ohne Haut).
- Fisch
Midestens einmal pro Woche sollte Fisch auf dem Speißeplan stehen. Der regelmäßige Verzehr ist besonders zu empfehlen, da Fisch reich an hochwertigen Eiweißen, mehrfach ungesättigen Fetten (Omega-3-Fettsäuren) sowie den Vitaminen B 12, und D ist. Außerdem enthateln Hochseefische viel Jod.
- Vollkornprodukte verzehren
Sinnvoll ist, Auszugsmehlsorten wie zum Beispiel Weißmehl, Graumehl oder polierten Reis durch Vollkornprodukte wie Hirse, Weizen, Mais und Grünkern zu ersetzen.
- Salz ersetzen
Salz bindet im Körper nur unnötig Wasser, würzen Sie besser mit Kräutern.
- Es gibt auch gesunde Öle und Fette
Am besten verwendet man pflanzliche Öle und Fette mit einem großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (z.B. Olivenöl).
- Auf regelmäßigen Alkoholgenuss verzichten
Ein Gläschen in Ehren soll niemand verwehren. Aber nicht vergessen, Alkohl sollte immer eine Ausnahme sein.
- Das wichtigste Gebot ist, dass man den Spaß am Essen nicht verliert, und nicht gänzlich auf alles was gut schmeckt verzichten muss!
Zusätlich zur bewussten Ernährung erhöht regelmäßige Bewegung den Kalorienverbrauch, und naürlich auch das körperliche Wohlbefinden!
Ich wünsche euch viel Erfolg !
Euer Murmel
30. Dezember 2011
Die Warsteiner-Wintermontgolfiade steht vor der Tür!
Vom 07.01. bis 14.01.2012 ist es wieder soweit!
Während dieser Zeit finden täglich Ballonstarts um 10 Uhr auf der Wiese gegenüber der Gästeinfo Bad Hindelang statt! Die Piloten nehmen auch gerne Gäste mit – der Preis für eine Ballonfahrt beträgt € 200. Der Himmel wird bunt bespickt sein und alle Ballonfahrer und Gäste hoffen auf gutes Wetter und strahlend blauem Himmel!
Ein besonderes Highlight findet am Samstagabend, 7. Januar 2012 ab 17 Uhr statt – am Startplatz gibt es ein Winterfest und Ballonglühen. Das ist ein wirkliches Erlebnis! Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Ballone fahrfertig aufgerüstet, es erfolgt allerdings kein Start – die Ballone bleiben am Boden und leuchten in der Dunkelheit wie riesige Glübhirnen. Das muss man einfach mal gesehen haben!!!
Nun aber zur eigentlichen Frage – Warum fährt man eigentlich mit einem Ballon?
Die ersten Ballonfahrer – die Gebrüder Montgolfiere - sagten schon damals im Jahr 1738, dass Sie in das Luftmeer hinausschweben/hinausfahren und da die Seefahrer ins (Wasser)meer gefahren sind, fahren die Ballone seither im Luftmeer.
In der Woche der Warsteiner Wintermongolfiade heisst es – kommen und staunen!
Habt Ihr schon gebucht?
Murmels Tipp: Im Familotel Alpenhotel Oberjoch sind noch wenige Zimmer frei und
ab dem 7. Januar gelten auch wieder die Nebensaisonpreise!
Ich freu mich auf Euch!
Euer Murmel

20. Dezember 2011
Bald ist es wieder so weit – in 4 Tagen ist Heilig Abend.
Habt ihr schon alles vorbereitet?
Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder viele Christbäume in den Stuben stehen. Habt Ihr euren schon geholt? Im Alpenhotel Oberjoch steht er schon schön geschmückt in der Lobby. Wisst ihr eigentlich warum wir einen Christbaum haben?
Der Brauch des Christbaumes, so wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Davor haben die Menschen in der düsteren Winterzeit grüne Pflanzen als Hoffnungsträger für neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht aufgestellt. Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde als Heilkraft gedeutet. So glaubte man sich Gesundheit ins Haus zu holen. Im mittelalterlichen Deutschland wurde je nach Landstrich mit Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchs, Tanne und Fichte geschmückt.
Es soll erst 1611 in Schlesien der erste kerzengeschmückte Tannenbaum im Schloß der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben. In den USA wurde der Weihnachtsbaum erst mit den deutschen Auswanderern so um 1890 heimisch.
Heute werden die Bäume meist gekauft, aber früher sind die Väter mit den Kindern noch losgezogen und haben in den Wäldern die Bäume selbst geschlagen. Dann wurde der Baum aufgestellt und über Nacht kam das Christkind vorbei geflogen und hat den Baum geschmückt. Auch die Geschenke an Heilig Abend werden hier im Allgäu vom Christkind gebracht. Für die Kinder ist das Christkind, wie ein kleiner Engel, der von Stube zu Stube fliegt und den braven Kindern Geschenke bringt. Auch im Alpenhotel Oberjoch kommt das Christkind am 24.12.11 vorbei.
Die Figur des Christkindl wurde von Martin Luther erfunden. Heute ist das Christkind bei uns nicht mehr weg zu denken. In anderen Regionen wurde das Christkind durch den Weihnachtsmann ersetzt.
Wenn Ihr also mal ein echtes Christkind sehen wollt, dann kommt doch zu ins Alpenhotel Oberjoch, wo das Christkind auch dieses Jahr wieder die Kinderaugen zum Leuchten bringt!
In diesem Sinne wünsche ich euch FRÖHLIHCE WEIHNACHTEN!
Euer Murmel

22. November 2011
Bald ist es wieder soweit! Am 04.12, 05.12. Und 06.12. werden hier im Allgäu die Klausen wieder ihr Unwesen treiben. Auch hier bei uns in Oberjoch und in Bad Hindelang. Doch was sind die Klausen eigentlich und woher stammt der Brauch?
Am 04.12., dem Barbaratag fegen die „Bärbele“ durch die Straßen. Das sind junge „Fehla“ (= Mädchen) ab 16 Jahren, die mit Masken, Kittelschürzen und Kopftüchern verkleidet sind und einen Gürtel mit kleinen Glöckchen tragen. Die Verkleidung soll alte Weiber symbolisieren und die Achtung vor diesen und deren Tradition widerspiegeln. Die Bärbele ziehen schweigend durch die Straßen und kehren mit einem Reisigbesen alles Unanständige weg. Wenn sich allerdings jemand ihnen in den Weg stellt, dann gibt’s den ein oder anderen Rutenhieb. Den Kindern schenken sie Äpfel oder Nüsse. Die Hiebe der Bärbele sollen glücks- und fruchtbarkeitsbringend sein.
Am 05.12. und 06.12. geht’s dann allerdings etwas wilder zu. Wenn die Rumpelklausen ihr Unwesen treiben, dann schlottern dem ein oder anderen schon mal die Knie.
Die Klausen verkleiden sich meist mit Fellen, tragen riesige Masken mit Hörnern, haben große Schellen und eine Rute dabei.Dieser heidnische Brauch hat angeblich keltischen Ursprung und hat die Christianisierung im 7. Und 8 . Jahrhundert überlebt. Die kalten und dunklen Winternächte waren für die Menschen schon immer etwas unheimlich. Durch die Verkleidung mit Fellen, lautes Rufen und Kettenrasseln, sollten in der damaligen Zeit die jungen Burschen den Dämonen und bösen Geistern zeigen, dass in dem Ort schon Geister ihr Unwesen treiben und kein Platz für weitere Dämonen ist.
Dieser Brauch wird bis heute im Alpenraum beibehalten, wenn sich auch die Masken mit der Zeit immer wieder etwas verändert haben. Heute ziehen die Rumpelklausen hinter ihrem Oberklaus her, in die verschiedenen Orte. Zum Teil gehen sie noch von Haus zu Haus, um in den Häusern die bösen Geister zu vertreiben oder sie springen nur durch den Ort. Ihnen sollte man nur in abgesperrten Bereichen an Marktplätzen begegnen. Denn sonst bekommt man schon mal einen schmerzhaften Rutenhieb. Die Rutenhiebe stammen daher, das alles was sich bewegte oder verdächtig aussah vertrieben werden sollte.
Ich bin schon sehr gespannt, und werde mir das sicherlich wieder anschauen!
Euer Murmel

15. November 2011
Advent, Advent ein Lichtlein brennt….Der Duft von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen & Glühwein, das Basteln von Adventskränzen und das liebevolle dekorieren des Hauses mit Lichterbögen, Räuchermännchen und Krippenfiguren, sich endlich wieder richtig Zeit für die Familie nehmen können weitab vom alltäglichen Stress. Dies und noch vieles mehr macht den Advent zu einer der gemütlichsten Zeit des Jahres.
Aber was bedeutet der Begriff „Advent“ eigentlich?
Ursprünglich stammt das Wort aus dem Lateinischen und heißt soviel wie „Ankunft“ oder „kommen“. Für das Christentum bedeutet der Advent die Vorbereitung auf die Geburt Jesu.
Auch wir im Familotel Alpenhotel Oberjoch bereiten uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Im KIDS-Club finden die ersten weihnachtlichen Bastelstunden statt, das Haus wird festlich dekoriert, unser legendärer Weihnachtsbaum, dessen Spitze sicherlich wieder bis an die Decke reicht, findet seinen Platz in der Hotellobby und auch der Nikolaus steht schon in den Startlöchern, um unsere Gäste am 06.12. mit einer Kleinigkeit zu überraschen.
In Bad Hindelang, ca. 7 km von Oberjoch entfernt, findet vom 25.11.11 bis 04.12.11 wieder der märchenhafte Erlebnis-Weihnachtsmarkt statt, der Jahr für Jahr viele Besucher in unsere Gegend lockt. Hier werden, neben dem liebevoll gestalteten Weihnachtsdorf, viele eindrucksvolle Attraktionen, wie z.B. die Stallweihnacht, ein Weihnachtszug aus der Märchen- und Sagenwelt sowie Christbaumausstellungen, geboten.
Die Adventszeit zeigt sich in vielen Allgäuer Gemeinden auch von einer „wilden“ Seite. Am 04.12. findet jedes Jahr das „Bärbele-Springen“ statt, bei dem sich Frauen als hexenähnliche Gestalten verkleiden und mit ihren Weidenruten so manchen Hieb verteilen.
Der 05.12. und 06.12. gehört wiederum den Rumpelklausen. Die jungen Männer sehen mit Ihren Fellen und Tierköpfen sehr furchterregend aus und sorgen mit Schellen und Ruten für Aufruhr in den Straßen. Diese beiden Bräuche stammen aus der heidnischen Zeit, in der die Menschen besonders in der dunklen Jahreszeit große Angst vor bösen Geistern hatten und diese mit Ihrer Verkleidung vertreiben wollten.
Dieser Brauch trifft allerdings nicht jeden Geschmack, da die Bärbele und Klausen oft nicht zimperlich mit Ihren Ruten umgehen. Durch Absperrungen in den Straßen können sich die Besucher das ganze Geschehen aber auch aus einem sicheren Abstand anschauen.
Ich freue mich schon sehr auf diese gemütliche und doch zugleich spannende Zeit und wünsche auch euch einen wunderschönen Advent!
Euer Murmel


18. Oktober 2011
Der Iseler ist der Hausberg von Oberjoch und sein Gipfel ist 1.876 Meter hoch. Bei schönem Wetter bietet er eine tolle Aussicht auf Hindelang, Sonthofen und auch auf den Hochvogel. Unser Hausberg gehört zur Kühgundgruppe, deren höchster Berg die Kühgundspitze – von den Tirolern auch Wannenjoch genannt – 1907 Meter hoch ist.
Das Gebiet rund um den Iseler ist eines der artenreichsten Alpenblumen-Gebiete.
Der Iseler ist Ausgangspunkt für viele sportliche Aktivitäten. Er lädt zu verschiedenen Wandertouren ein, zum Klettern und im Winter natürlich zum Skifahren.
Während einer Tour am Iseler kann man gemütlich in den verschiedenen Hütten einkehren und eine zünftige Brotzeit einnehmen. Der Aufstieg vom Tal dauert ungefähr 2 Stunden. Man muss kein erfahrener Bergsteiger sein, um den Gipfel zu erklimmen. Mit dem modernen 6er-Sessellift der Iseler-Bahn kann man einen Teil des Weges verkürzen und von der Bergstation bis zum Gipfel schafft man es dann in ca. 45 Minuten. Übrigens – mit der Bad Hindelang Plus Karte können die Gäste des Alpenhotel Oberjoch die Iselerbahn kostenfrei nutzen.
Ein besonderes Highlight für Familien ist der Schmugglersteig. Hier folgt man den Spuren der Schmuggler, die früher von Tirol nach Oberjoch oder umgekehrt in der Dämmerung oder nachts unterwegs waren. Zu Beginn der Tour wird man an der Iselerbahn mit Hilfe eines Glückrades eingeteilt in Schmuggler oder Grenzwächter, dann erhält man die Ausrüstung und los geht’s. Der Weg führt von der Bergstation über den Iseler hinüber zum Wannenjoch. Schafft ihr es eure Waren unentdeckt über die Grenze zu bringen?
Erfahrene Kletterer können sich am Salewa-Klettersteig austoben. Der Steig ist in drei Abschnitte unterteilt und man kann ihn zwischen 3,5 und 5 Stunden durchqueren. Er ist von der Bergstation der Iseler-Bahn aus zu erreichen. Er erfordert äußerste Trittsicherheit und eine entsprechende Ausrüstung, die Begleitung eines Bergführers ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Im Winter bietet das Skigebiet des Iseler für jeden Geschmack etwas. Es gibt den 6er-Sessellift und 5 Schlepplifte mit insgesamt 32 Pistenkilometer. Ob Anfänger, Könner oder Freestyler hier ist für jeden das Richtige dabei. Ein besonders Schmankerl ist 2 mal wöchentlich das Nachtskifahren am Idealhang-Lift und der Iselerbahn.
Wollt ihr mal die Pisten testen? Die Skischule Ostrachtal bietet in Zusammenarbeit mit dem Alpenhotel Oberjoch Skikurse an und mit Bad Hindelang Plus ist der Skipass kostenfrei.
Mit dem ATA – dem Alpinen Trainingszentrum Allgäu – bietet die Iselerbahn eine Trainings- und Wettkampfstätte für Slalom und Riesenslalom. Somit kommt auch der Skirennsport bei uns nicht zu kurz und es finden immer wieder Skirennen statt.
Ihr seht also, unser Hausberg bietet eine Menge Abwechslung. Schaut doch mal vorbei und erkundet vom Alpenhotel Oberjoch aus, den Iseler. Vielleicht nehmt ihr auch lieber an einer geführten Wanderung unseres Sportteams teil?
Viel Spaß in den Allgäuer Bergen wünscht Euch
Euer Murmel

27. September 2011
Das Einbringen der Ernte ist in vielen Kulturen der Grund zu einem Fest – dies ist ein uralter Brauch der bereits aus der vorchristlichen Zeit stammt. In Deutschland legten die Bischöfe 1972 den 1. Sonntag im Oktober als Erntedank-Sonntag fest, allerdings sind die Gemeinden nicht verpflichtet dieses Fest zu feiern.
In ländlichen Gegenden – so auch bei uns im Allgäu – ist es Brauch den Erntedank-Sonntag zu feiern. Meist wird aus Getreide eine Erntedankkrone gebunden, welche mit Gaben geschmückt wird. Gaben sind Früchte, Getreide, Obst und Brot - diese Lebensmittel besitzen eine besondere Nähe zur Natur. Anschließend, am Erntedank-Sonntag wird diese Krone im Rahmen einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen, um Gott für die ertragreiche Ernte zu danken.
Mit diesem Erntedankfest soll an die Arbeit in der Landwirtschaft erinnert werden, und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.
Auch in den USA wird der „Thanksgiving Day“ gefeiert. Traditionell wird dazu im Familienkreis ein Truthahn verspeist. Thanksgiving ist allerdings nicht einfach nur eine amerikanische Version des Erntedanks, sondern ein Dankfest für alles Gute und allen Erfolg.
Die herbstliche Zeit um Erntedank im Allgäu erleben und im Alpenhotel Oberjoch genießen…
Wellness und Entspannung pur für Groß- und Klein.
Erholsame Stunden in der Panorama- Bade und Saunalandschaft verbringen und sich bei Beauty & Massage-Anwendungen verwöhnen lassen.
Einen schönen erholsamen Aufenthalt mit traditionellen Einflüssen
wünscht Dir
Euer Murmel

13. September 2011
Das 13. Internationale Jochpass-Oldtimer-Memorial findet
vom 30.09. bis 03.10.2011 statt!
Das Spektakel hat Tradition! Bereits 1923 fand das erste Jochrennen statt – nur mit Motorrädern und auf ungeteerter Straße! Damals waren 70 männliche Teilnehmer und 1 weibliche Teilnehmerin gemeldet – Frau Ada Otto hat damals übrigens die schnellste Zeit gefahren! Frauenpower historisch!
Bis 1930 fanden jährlich Rennen stattt, die Wirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg forderten dann leider eine längere Pause. 1945 rasten die Fahrzeuge wieder vor 30.000 Zuschauer den Paß hoch und dann schlummerte das Event erstmal bis 1982.
Von 1982 bis 1989 gab es die “richtigen” Oberjoch-Bergrennen, die auch bei der Europa-Bergmeisterschaft gewertet wurden. 1989 durfte der Veranstalter 270 Teilnehmer aus 13 Nationen und ca. 20.000 Zuschauer begrüßen – ein Highlight für Motorsportler!
Anlässlich der 100-Jahr-Feier des “Jochpasses” wurde die Motorsportveranstaltung wieder ins Leben gerufen. Das 1. Internationale Jochpassrennen-Memorial fand statt. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um eine Gleichmäßigkeitsprüfung aus insgesamt vier Wertungsläufen. Die Teilnehmer müssen sich selbst eine Sollzeit setzen und diese möglichst genau einhalten.
Motorräder, Old- und Youngtimer sind am Start und das Motorengeräusch, der Benzingeruch und die Festatmosphäre begeistern jährlich tausende von Besuchern!
Auf 360 Meter Höhenunterschied und 7,9 Streckenlänge geht es auf über 100 Kurven von Bad Hindelang nach Oberjoch! Die Zuschauer finden aussichtsreiche Plätze das Spektakel zu verfolgen und für das leibliche Wohl ist am Start in Bad Hindelang und im Zielbereich in Oberjoch bestens gesorgt!
Im Familotel Alpenhotel Oberjoch wohnst Du direkt an der Zieleinfahrt und bist hautnah dabei! Dieses Jahr ist das Rennwochenende ein verlängertes Wochenende anlässlich des “Tag der deutschen Einheit” und zu diesem Termin bietet das Alpenhotel das Arrangement “Feiertagsluft”. Das jährliche Highligt der Region solltest Du Dir nicht entgehen lassen, noch sind wenige Zimmer frei!
Viel Spaß und auch ein wenig Benzin im Blut wünscht Dir
Dein Murmel (diesemal etwas abgefahren…
)


30. August 2011
In meinen Artikel „Der Alpsommer im Allgäu beginnt“ hab ich euch vom Alpauftrieb berichtet. Jetzt ist der Alpsommer schon wieder vorbei und die ganzen Galtrinder, das sind Kühe die noch keine Milch geben, müssen wieder zurück ins Tal. Übrigens gibt es im gesamten Allgäu ca. 30 000 Stück die den Sommer auf der Alpe verbringen.
Der Viehscheid in Bad Hindelang ist einer der größten im gesamten Allgäu und es treffen ca. 1000 Stück Vieh aus fünf Alpen ein.
Nach ca. 100 Tagen auf der Alp ist die Sommerfrische für die Tiere vorbei und das Vieh und die Hirten kehren ins Tal zurück, wo das Vieh dann „geschieden“ wird d.h. es wird seinen jeweiligen Besitzern zurückgegeben.
Am Vortag werden die Tiere herausgeputzt und sie bekommen die großen Zugschellen angelegt. Das sind große Schellen, die am breiten Lederband noch bunte Fransen haben.
Gab es während des Sommers keinen Unfall auf der Alp wird ein Tier zur Kranzkuh erkoren. Für einen Bauern ist es eine Ehre wenn sein Rind, die Kranzkuh sein darf. Dieses Rind bekommt einen geflochtenen Kranz, der einer Krone gleicht, aus Bergblumen, Alpenrosen, Silberdisteln und Latschenzweigen auf den Kopf gebunden. Meist ist auf dem Kranz noch ein kleines Kreuz, das um den Schutz des Himmels fleht und ein kleiner Spiegel zur Abwehr böser Geister. Die Kranzkuh führt dann die Herde an.
Durch den Klang der Zugschellen hört man die Herden lange bevor man sie sieht. Sie werden von den Hirten zum Scheidplatz getrieben, wo die Rinder dann von ihren Besitzern in Empfang genommen werden. Auf dem Scheidplatz hat man dann immer noch die Möglichkeit sich eine Kranzkuh mal aus der Nähe anzusehen und tolle Fotos zu machen.
Danach wird gefeiert. Meist gibt es ein großes Festzelt mit Musik und einem Krämermarkt. Nach dem langen Marsch sind die Hirten durstig und freuen sich auf ihre erste Maß.
Jedes Jahr zieht es tausende von Besucher zu den Alpabtrieben im Allgäu. Die Viehscheid-Termine erstrecken sich vom 09.09. – 24.09.11.
Der Viehscheid am Samstag, den 10.09.11 in Bad Hindelang zählt immer zu einem der Ersten.
Die erste Herde wird gegen 08.30 Uhr eintreffen.
Natürlich sind wir vom Alpenhotel Oberjoch mit dabei und unsere Sportabteilung bietet eine geführte Wanderung zum Viehscheid an.
Habt ihr nicht Lust euch dieses Spektakel mal anzusehen? Dann nichts wie los zu uns ins Alpenhotel Oberjoch!
Viel Spaß wünscht Euch – Euer Murmel

