7. Februar 2012
Wer denkt nur die Faschingshochburgen im Rheinland können feiern, der hat sich geirrt. Auch hier im Allgäu wird die Fasnacht ausgelassen gefeiert.
In Bad Hindelang beginnt die Faschingszeit mit dem „Fasnachtsspiel“. Hier zieht die männliche Jugend verkleidet mit einem bunt geschmückten Wagen durch den Ort. Aktuelle Geschehnisse des örtlichen Lebens werden in Reimen auf unterhaltsame Weise bei Einheimischen und Gästen vorgetragen.
Den Höhepunkt bildet aber der Faschingsumzug am Faschingssonntag 19.02.12 um 13.29 Uhr in der Ortsmitte von Bad Hindelang. Hier treten die traditionellen „Butzelarva“ auf. Das sind holzgeschnitzte, teilweise gespenstisch aussehende Masken. Zum Teil sind diese Masken schon 200 Jahre alt und insgesamt gibt es etwa 140 Butzelarva.
Aber auch in anderen Teilen des Oberallgäus wird kräftig gefeiert. Die einzelnen Orte haben bereits schon seit dem 06.01.12 die verschiedensten Bälle und feiern bis zum Aschermittwoch. In der Zeit vom „Gumpigen Donnerstag“ (16.02.12), der Weiber-Fasnacht bis zum Faschingsdienstag sind die verschiedensten Umzüge in der Region. Hier sind die Termine .
Das Ende der Faschingszeit wird dann mit dem „Kehraus“ besiegelt. Dann ist Ruhe bis zum 11.11.
Sei dabei und bestaune die vielen Kostüme und Masken bei den Umzügen. Es ist immer wieder ein Spaß!
Euer Murmel
23. Januar 2012
Der SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang ist seit 16 Jahren fester Bestandteil des Winters und hat sich mit jährlich rund 1.400 Teilnehmern zu einem großen Event entwickelt. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Loipensport hat. Egal ob Profi oder Freizeit-Langläufer, Groß oder Klein. Neben dem Wettkampf am 28. und 29. Januar sorgt auch das Rahmenprogramm für erhöhten Puls: Langlauf im Laternenschein, das Leinwanderlebnis „European Outdoor Film Tour 11/12“ und kostenlose Materialtests bieten jede Menge Abwechslung. Zum ersten Mal auf dem Programm steht Peter Schlickenrieder. Der Olympia-Silbermedaillen-Gewinner im Skilanglauf gibt den Langläufern unter anderem bei kostenlosen Kursen Tipps!
Am Samstag, 28. Januar fällt beim SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang um 9.30 Uhr der Startschuss und auch an die Nachwuchs-Langläufer ist gedacht: Beim MINI SKI-TRAIL am Nachmittag messen sich die Jüngsten.
Noch mehr Wettkampfluft schnuppern die Teilnehmer am Sonntag, 29. Januar. Die längere Strecke startet um 9.30 Uhr in Tannheim und führt über Oberjoch, und anschließend wieder zurück ins Tannheimer Tal - bei dieser Strecke meistern die Teilnehmer sage und schreibe 600 Höhenmeter.
Vom Alpenhotel Oberjoch aus sind es nur wenige Minuten, um dieses tolle Event mitzuverfolgen und die Teilnehmer kräftig anzufeuern!
Viel Spaß wünscht euch
Murmel


12. Januar 2012
Bei uns hat man die Gelegenheit, das Ganze einmal live zu erleben. Am 14.01.12 und 15.01.12 jeweils ab 10.00 Uhr in Unterjoch. Dort gehen bis zu 120 Teilnehmer mit ihrem Gespann an den Start.
Es gibt 2 Disziplinen Skandinavier Pulka und Skijöring wahlweise mit 2, 4, 6 ,8 oder 9 Hunden und mehr. Beim Skijöring wird der Sportler auf Skiern von den Hunden gezogen und beim Skandinavier Pulka ist es ein normaler Hundeschlitten. Das Rennen in Unterjoch zählt als Qualifikationslauf zur WM und EM, zum Deutschland Cup des VDSV und zum Euro-Cup der WSA . Die Rennstrecken sind zwischen 5 und 17 km lang und die Hunde erreichen bei Kurzstrecken zwischen 32 und 40 km/h und bei Langstrecken zwischen 16 und 23 km/h.
Ein Hundeschlittengespann wird „Team“ genannt und kann aus bis zu 12 Tieren bestehen. Der Gespannfahrer wird „Musher“ genannt, der Leithund ist der „Leader“, der Hund direkt vor dem Schlitten ist der „Wheeler“ und all übrigen Tiere sind „Swinger“.
Ein Schlittenhund braucht hohe körperliche und mentale Fähigkeiten (= „desire to go“ oder Laufwille), geringe Schmerzempfindlichkeit, ein ausgeprägtes Sozialverhalten, ein starkes Herz-Kreislauf-System und er muss den Stoffwechsel drosseln können, damit er auch mit wenig Nahrung eine ganze Weile durchhält. Die Hunde können bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer werden.
Die bekanntesten Schlittenhunde-Rassen sind:
- Siberian Husky (kleinster und schnellster der klassischen Schlittenhunderassen)
- Alaska Malamute (größter und schwerster Schlittenhund)
- Grönlandhund (kräftig und ausdauernd)
- Samojede (meist reinweißes Fell)
- Kanadischer Eskimohund (wolfsartiger Ausdruck)
Lasst euch dieses Event nicht entgehen, wenn die schönen Huskys durch den Schnee preschen. Ich bin auf jeden Fall dabei! Vom Alpenhotel Oberjoch bin ich zu Fuß in ca. 45 Minuten dort oder mit dem Auto in nur 5 Minuten.
Euer
Murmel

3. Januar 2012
Ich habe passend zum Jahreswechsel und den “Guten Vorsätzen” fürs neue Jahr, gemeinsam mit dem Küchenchef des Alpenhotel Oberjoch, Herrn Michael Kögler, 10 Gebote zur gesunden Ernährung für euch zusammengefasst:
- Trinken, trinken, trinken
Man sollte täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am allerbesten stilles Wasser. Aber auch Mineralwasser, Kräutertees oder ungesüßte Fruchsäfte sind vollkommen in Ordnung. Wenn wir kalorienfreie Getränke zu uns nehmen, verbrauchen wir sogar Kalorien durch das Trinken. Der Effekt ist zwar geringfügig aber auf jeden Fall vorhanden.
- Öfters zu Obst und Gemüse greifen
Obst und Gemüse kann bis zu 5 mal am Tag verspeißt werden. Dadurch wird eine ausreichende Versorgung mit lebenswichtigen Viatminen und Mineralstoffen gewährleistet, ebenso werden dem Körper jede Menge an gesundheitsfördernden sekundären Planzenstoffen zugeführt.
- Fett reduzieren
Fett einschränken ins unbedingt empfehlenswert. Pro Tag sollte man maximal 60 Gramm Fett aufnehmen. Am besten greifen Sie auf fettarme Lebensmittel wie z.B. magere Fleischsorten, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse und Obst zurück.
- Fleisch
Zweimal Fleisch pro Woche reicht völlig aus und gewährleistet zufuhr von Eisen. Empfehlenswert sind magere Fleischsorten wie Kalbskeule, Rinderschlegel, Puten- oder Hähnchenfleisch (ohne Haut).
- Fisch
Midestens einmal pro Woche sollte Fisch auf dem Speißeplan stehen. Der regelmäßige Verzehr ist besonders zu empfehlen, da Fisch reich an hochwertigen Eiweißen, mehrfach ungesättigen Fetten (Omega-3-Fettsäuren) sowie den Vitaminen B 12, und D ist. Außerdem enthateln Hochseefische viel Jod.
- Vollkornprodukte verzehren
Sinnvoll ist, Auszugsmehlsorten wie zum Beispiel Weißmehl, Graumehl oder polierten Reis durch Vollkornprodukte wie Hirse, Weizen, Mais und Grünkern zu ersetzen.
- Salz ersetzen
Salz bindet im Körper nur unnötig Wasser, würzen Sie besser mit Kräutern.
- Es gibt auch gesunde Öle und Fette
Am besten verwendet man pflanzliche Öle und Fette mit einem großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (z.B. Olivenöl).
- Auf regelmäßigen Alkoholgenuss verzichten
Ein Gläschen in Ehren soll niemand verwehren. Aber nicht vergessen, Alkohl sollte immer eine Ausnahme sein.
- Das wichtigste Gebot ist, dass man den Spaß am Essen nicht verliert, und nicht gänzlich auf alles was gut schmeckt verzichten muss!
Zusätlich zur bewussten Ernährung erhöht regelmäßige Bewegung den Kalorienverbrauch, und naürlich auch das körperliche Wohlbefinden!
Ich wünsche euch viel Erfolg !
Euer Murmel
30. Dezember 2011
Die Warsteiner-Wintermontgolfiade steht vor der Tür!
Vom 07.01. bis 14.01.2012 ist es wieder soweit!
Während dieser Zeit finden täglich Ballonstarts um 10 Uhr auf der Wiese gegenüber der Gästeinfo Bad Hindelang statt! Die Piloten nehmen auch gerne Gäste mit – der Preis für eine Ballonfahrt beträgt € 200. Der Himmel wird bunt bespickt sein und alle Ballonfahrer und Gäste hoffen auf gutes Wetter und strahlend blauem Himmel!
Ein besonderes Highlight findet am Samstagabend, 7. Januar 2012 ab 17 Uhr statt – am Startplatz gibt es ein Winterfest und Ballonglühen. Das ist ein wirkliches Erlebnis! Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Ballone fahrfertig aufgerüstet, es erfolgt allerdings kein Start – die Ballone bleiben am Boden und leuchten in der Dunkelheit wie riesige Glübhirnen. Das muss man einfach mal gesehen haben!!!
Nun aber zur eigentlichen Frage – Warum fährt man eigentlich mit einem Ballon?
Die ersten Ballonfahrer – die Gebrüder Montgolfiere - sagten schon damals im Jahr 1738, dass Sie in das Luftmeer hinausschweben/hinausfahren und da die Seefahrer ins (Wasser)meer gefahren sind, fahren die Ballone seither im Luftmeer.
In der Woche der Warsteiner Wintermongolfiade heisst es – kommen und staunen!
Habt Ihr schon gebucht?
Murmels Tipp: Im Familotel Alpenhotel Oberjoch sind noch wenige Zimmer frei und
ab dem 7. Januar gelten auch wieder die Nebensaisonpreise!
Ich freu mich auf Euch!
Euer Murmel

20. Dezember 2011
Bald ist es wieder so weit – in 4 Tagen ist Heilig Abend.
Habt ihr schon alles vorbereitet?
Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder viele Christbäume in den Stuben stehen. Habt Ihr euren schon geholt? Im Alpenhotel Oberjoch steht er schon schön geschmückt in der Lobby. Wisst ihr eigentlich warum wir einen Christbaum haben?
Der Brauch des Christbaumes, so wie wir ihn kennen, ist noch keine 400 Jahre alt. Davor haben die Menschen in der düsteren Winterzeit grüne Pflanzen als Hoffnungsträger für neues Leben und Kerzen als Hoffnung auf neues Licht aufgestellt. Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde als Heilkraft gedeutet. So glaubte man sich Gesundheit ins Haus zu holen. Im mittelalterlichen Deutschland wurde je nach Landstrich mit Eibe, Stechpalme, Wacholder, Mistel, Buchs, Tanne und Fichte geschmückt.
Es soll erst 1611 in Schlesien der erste kerzengeschmückte Tannenbaum im Schloß der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben. In den USA wurde der Weihnachtsbaum erst mit den deutschen Auswanderern so um 1890 heimisch.
Heute werden die Bäume meist gekauft, aber früher sind die Väter mit den Kindern noch losgezogen und haben in den Wäldern die Bäume selbst geschlagen. Dann wurde der Baum aufgestellt und über Nacht kam das Christkind vorbei geflogen und hat den Baum geschmückt. Auch die Geschenke an Heilig Abend werden hier im Allgäu vom Christkind gebracht. Für die Kinder ist das Christkind, wie ein kleiner Engel, der von Stube zu Stube fliegt und den braven Kindern Geschenke bringt. Auch im Alpenhotel Oberjoch kommt das Christkind am 24.12.11 vorbei.
Die Figur des Christkindl wurde von Martin Luther erfunden. Heute ist das Christkind bei uns nicht mehr weg zu denken. In anderen Regionen wurde das Christkind durch den Weihnachtsmann ersetzt.
Wenn Ihr also mal ein echtes Christkind sehen wollt, dann kommt doch zu ins Alpenhotel Oberjoch, wo das Christkind auch dieses Jahr wieder die Kinderaugen zum Leuchten bringt!
In diesem Sinne wünsche ich euch FRÖHLIHCE WEIHNACHTEN!
Euer Murmel

6. Dezember 2011
Kinder, bin ich aufgeregt! Habt ihr auch eine schlaflose Nacht hinter euch?
Ich habe mich die ganze Zeit hin und her gemurmelt und überlegt, ob ich auch im ganzen Jahr lieb gewesen bin, ob ich meine neuen Winterstiefel gut genug geputzt habe oder ob der Nikolaus mich vielleicht vergisst? Aber ich kann euch sagen, er hat mich nicht vergessen. Heute morgen, stand eine kleine Überraschung vor der Tür…
Aber wer ist dieser liebe Nikolaus eigentlich?
Es gibt sehr viele Legenden und Geschichten über Ihn. Es wird oft erzählt, dass Nikolaus ein Mann gewesen ist, der sich der Armen und Kinder annahm und sie aus aller Not befreite. Die ersten Aufzeichnungen über den Brauch zum St. Nikolaustag am 6. Dezember gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Hier beschreibt ein evangelischer Theologe, dass die Mütter Ihren Kindern vor dem St. Nikolaustag eine Rute und Geschenke bereitlegten. Die Kinder bastelten Kerbhölzer, in denen sie ihre guten Taten einritzten und bereiteten Futter für das Reittier des Nikolaus vor. Sie stellten Ihre geputzten Schuhe und Stiefel vor die Tür oder an ihr Fenster und waren voller Vorfreude.
Damals beschenkte Nikolaus die Kinder mit Nüssen, Kletzenbrot (Früchtebrot) und Dörrobst. Aber auch nützliche Dinge, wie z.B. Kleidung, waren mit dabei.
Dieser Brauch ist bis heute noch überall geläufig und lässt vor allem Kinder- und Murmeltierherzen höher schlagen. Ich
freue mich schon auf das nächste Jahr und werde natürlich bis dahin wieder ganz artig sein.
Euer Murmel

2. Dezember 2011
Zutaten:
300 g Mehl
80 g Zucker
175 g Butter (kalt)
2 Eigelb
100 g Mandeln geschält und gemahlen
Mark von einer Vanilleschote
1 Prise Salz
10 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung:
Zuerst mit dem Knethaken und dann mit den Händen folgende Zutaten zu einem glatten Teig verkneten: Mehl, Zucker, Butter, Eigelb, Mandeln, Vanillemark und Salz. Dann müsst ihr aus dem Teig 2 lange Rollen formen und am Besten in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Jetzt könnt ihr den Backofen schon einmal auf 180 Grad vorheizen. Die Teigrollen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in je 35 Scheibchen schneiden. Jedes Teigstück mit den Händen zuerst zu einer Kugel, dann zu einer etwa 5 cm langen, an den Enden spitz zulaufenden kleinen Rolle formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Dabei die kleinen Rollen zu einem Hörnchen biegen.
Wichtig ist, dass der Teig wirklich gut gekühlt ist, damit die Vanillekipferl gut formbar sind und beim Backen nicht verlaufen. Am besten vor dem Backen noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen. Die Kipferln im Backofen etwa 15 Minuten backen (die Kipferln sollen hell bleiben).
Sind die Vanillekipferl erstmal aus dem Ofen, werden Sie in Vanillezucker gebadet - aber vorsichtig da die Kipferln sehr zerbrechlich sind. Anschließend auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.
Mmmmmmmmmmh sind die Lecker, viel Spaß beim Nachbacken!
Euer Murmel

22. November 2011
Bald ist es wieder soweit! Am 04.12, 05.12. Und 06.12. werden hier im Allgäu die Klausen wieder ihr Unwesen treiben. Auch hier bei uns in Oberjoch und in Bad Hindelang. Doch was sind die Klausen eigentlich und woher stammt der Brauch?
Am 04.12., dem Barbaratag fegen die „Bärbele“ durch die Straßen. Das sind junge „Fehla“ (= Mädchen) ab 16 Jahren, die mit Masken, Kittelschürzen und Kopftüchern verkleidet sind und einen Gürtel mit kleinen Glöckchen tragen. Die Verkleidung soll alte Weiber symbolisieren und die Achtung vor diesen und deren Tradition widerspiegeln. Die Bärbele ziehen schweigend durch die Straßen und kehren mit einem Reisigbesen alles Unanständige weg. Wenn sich allerdings jemand ihnen in den Weg stellt, dann gibt’s den ein oder anderen Rutenhieb. Den Kindern schenken sie Äpfel oder Nüsse. Die Hiebe der Bärbele sollen glücks- und fruchtbarkeitsbringend sein.
Am 05.12. und 06.12. geht’s dann allerdings etwas wilder zu. Wenn die Rumpelklausen ihr Unwesen treiben, dann schlottern dem ein oder anderen schon mal die Knie.
Die Klausen verkleiden sich meist mit Fellen, tragen riesige Masken mit Hörnern, haben große Schellen und eine Rute dabei.Dieser heidnische Brauch hat angeblich keltischen Ursprung und hat die Christianisierung im 7. Und 8 . Jahrhundert überlebt. Die kalten und dunklen Winternächte waren für die Menschen schon immer etwas unheimlich. Durch die Verkleidung mit Fellen, lautes Rufen und Kettenrasseln, sollten in der damaligen Zeit die jungen Burschen den Dämonen und bösen Geistern zeigen, dass in dem Ort schon Geister ihr Unwesen treiben und kein Platz für weitere Dämonen ist.
Dieser Brauch wird bis heute im Alpenraum beibehalten, wenn sich auch die Masken mit der Zeit immer wieder etwas verändert haben. Heute ziehen die Rumpelklausen hinter ihrem Oberklaus her, in die verschiedenen Orte. Zum Teil gehen sie noch von Haus zu Haus, um in den Häusern die bösen Geister zu vertreiben oder sie springen nur durch den Ort. Ihnen sollte man nur in abgesperrten Bereichen an Marktplätzen begegnen. Denn sonst bekommt man schon mal einen schmerzhaften Rutenhieb. Die Rutenhiebe stammen daher, das alles was sich bewegte oder verdächtig aussah vertrieben werden sollte.
Ich bin schon sehr gespannt, und werde mir das sicherlich wieder anschauen!
Euer Murmel

15. November 2011
Advent, Advent ein Lichtlein brennt….Der Duft von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen & Glühwein, das Basteln von Adventskränzen und das liebevolle dekorieren des Hauses mit Lichterbögen, Räuchermännchen und Krippenfiguren, sich endlich wieder richtig Zeit für die Familie nehmen können weitab vom alltäglichen Stress. Dies und noch vieles mehr macht den Advent zu einer der gemütlichsten Zeit des Jahres.
Aber was bedeutet der Begriff „Advent“ eigentlich?
Ursprünglich stammt das Wort aus dem Lateinischen und heißt soviel wie „Ankunft“ oder „kommen“. Für das Christentum bedeutet der Advent die Vorbereitung auf die Geburt Jesu.
Auch wir im Familotel Alpenhotel Oberjoch bereiten uns auf das bevorstehende Weihnachtsfest vor. Im KIDS-Club finden die ersten weihnachtlichen Bastelstunden statt, das Haus wird festlich dekoriert, unser legendärer Weihnachtsbaum, dessen Spitze sicherlich wieder bis an die Decke reicht, findet seinen Platz in der Hotellobby und auch der Nikolaus steht schon in den Startlöchern, um unsere Gäste am 06.12. mit einer Kleinigkeit zu überraschen.
In Bad Hindelang, ca. 7 km von Oberjoch entfernt, findet vom 25.11.11 bis 04.12.11 wieder der märchenhafte Erlebnis-Weihnachtsmarkt statt, der Jahr für Jahr viele Besucher in unsere Gegend lockt. Hier werden, neben dem liebevoll gestalteten Weihnachtsdorf, viele eindrucksvolle Attraktionen, wie z.B. die Stallweihnacht, ein Weihnachtszug aus der Märchen- und Sagenwelt sowie Christbaumausstellungen, geboten.
Die Adventszeit zeigt sich in vielen Allgäuer Gemeinden auch von einer „wilden“ Seite. Am 04.12. findet jedes Jahr das „Bärbele-Springen“ statt, bei dem sich Frauen als hexenähnliche Gestalten verkleiden und mit ihren Weidenruten so manchen Hieb verteilen.
Der 05.12. und 06.12. gehört wiederum den Rumpelklausen. Die jungen Männer sehen mit Ihren Fellen und Tierköpfen sehr furchterregend aus und sorgen mit Schellen und Ruten für Aufruhr in den Straßen. Diese beiden Bräuche stammen aus der heidnischen Zeit, in der die Menschen besonders in der dunklen Jahreszeit große Angst vor bösen Geistern hatten und diese mit Ihrer Verkleidung vertreiben wollten.
Dieser Brauch trifft allerdings nicht jeden Geschmack, da die Bärbele und Klausen oft nicht zimperlich mit Ihren Ruten umgehen. Durch Absperrungen in den Straßen können sich die Besucher das ganze Geschehen aber auch aus einem sicheren Abstand anschauen.
Ich freue mich schon sehr auf diese gemütliche und doch zugleich spannende Zeit und wünsche auch euch einen wunderschönen Advent!
Euer Murmel

