12. Januar 2012
Bei uns hat man die Gelegenheit, das Ganze einmal live zu erleben. Am 14.01.12 und 15.01.12 jeweils ab 10.00 Uhr in Unterjoch. Dort gehen bis zu 120 Teilnehmer mit ihrem Gespann an den Start.
Es gibt 2 Disziplinen Skandinavier Pulka und Skijöring wahlweise mit 2, 4, 6 ,8 oder 9 Hunden und mehr. Beim Skijöring wird der Sportler auf Skiern von den Hunden gezogen und beim Skandinavier Pulka ist es ein normaler Hundeschlitten. Das Rennen in Unterjoch zählt als Qualifikationslauf zur WM und EM, zum Deutschland Cup des VDSV und zum Euro-Cup der WSA . Die Rennstrecken sind zwischen 5 und 17 km lang und die Hunde erreichen bei Kurzstrecken zwischen 32 und 40 km/h und bei Langstrecken zwischen 16 und 23 km/h.
Ein Hundeschlittengespann wird „Team“ genannt und kann aus bis zu 12 Tieren bestehen. Der Gespannfahrer wird „Musher“ genannt, der Leithund ist der „Leader“, der Hund direkt vor dem Schlitten ist der „Wheeler“ und all übrigen Tiere sind „Swinger“.
Ein Schlittenhund braucht hohe körperliche und mentale Fähigkeiten (= „desire to go“ oder Laufwille), geringe Schmerzempfindlichkeit, ein ausgeprägtes Sozialverhalten, ein starkes Herz-Kreislauf-System und er muss den Stoffwechsel drosseln können, damit er auch mit wenig Nahrung eine ganze Weile durchhält. Die Hunde können bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer werden.
Die bekanntesten Schlittenhunde-Rassen sind:
- Siberian Husky (kleinster und schnellster der klassischen Schlittenhunderassen)
- Alaska Malamute (größter und schwerster Schlittenhund)
- Grönlandhund (kräftig und ausdauernd)
- Samojede (meist reinweißes Fell)
- Kanadischer Eskimohund (wolfsartiger Ausdruck)
Lasst euch dieses Event nicht entgehen, wenn die schönen Huskys durch den Schnee preschen. Ich bin auf jeden Fall dabei! Vom Alpenhotel Oberjoch bin ich zu Fuß in ca. 45 Minuten dort oder mit dem Auto in nur 5 Minuten.
Euer
Murmel

6. Dezember 2011
Kinder, bin ich aufgeregt! Habt ihr auch eine schlaflose Nacht hinter euch?
Ich habe mich die ganze Zeit hin und her gemurmelt und überlegt, ob ich auch im ganzen Jahr lieb gewesen bin, ob ich meine neuen Winterstiefel gut genug geputzt habe oder ob der Nikolaus mich vielleicht vergisst? Aber ich kann euch sagen, er hat mich nicht vergessen. Heute morgen, stand eine kleine Überraschung vor der Tür…
Aber wer ist dieser liebe Nikolaus eigentlich?
Es gibt sehr viele Legenden und Geschichten über Ihn. Es wird oft erzählt, dass Nikolaus ein Mann gewesen ist, der sich der Armen und Kinder annahm und sie aus aller Not befreite. Die ersten Aufzeichnungen über den Brauch zum St. Nikolaustag am 6. Dezember gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Hier beschreibt ein evangelischer Theologe, dass die Mütter Ihren Kindern vor dem St. Nikolaustag eine Rute und Geschenke bereitlegten. Die Kinder bastelten Kerbhölzer, in denen sie ihre guten Taten einritzten und bereiteten Futter für das Reittier des Nikolaus vor. Sie stellten Ihre geputzten Schuhe und Stiefel vor die Tür oder an ihr Fenster und waren voller Vorfreude.
Damals beschenkte Nikolaus die Kinder mit Nüssen, Kletzenbrot (Früchtebrot) und Dörrobst. Aber auch nützliche Dinge, wie z.B. Kleidung, waren mit dabei.
Dieser Brauch ist bis heute noch überall geläufig und lässt vor allem Kinder- und Murmeltierherzen höher schlagen. Ich
freue mich schon auf das nächste Jahr und werde natürlich bis dahin wieder ganz artig sein.
Euer Murmel

30. November 2011
Es dauert hoffentlich nicht mehr lange, bis der Schnee vom Himmel fällt und wir den Winter in vollen Zügen genießen können. Mir wird schon ganz warm ums Herz, wenn ich daran denke, wie ich meine Ski anschnalle und mit großen Bögen die Piste runter flitze! Ich fahre für mein Leben gerne Ski – aber wie lange gibt es das Skifahren eigentlich schon und woher kommt es?
Der berühmteste Skifund ist mit einem Alter von 4500 Jahren datiert und wurde in Schweden entdeckt. Es handelte sich um ein 110 cm langes und 10 cm breites Brett. Damals wohnten die Menschen sehr abgelegen. Viele konnten sich weder Pferde noch Schlitten leisten, deshalb waren Ski als günstiges Fortbewegungs- und Transportmittel sehr beliebt. Auch in Amerika wurden Ski schon sehr früh verwendet. Die Skandinavier, die dort auf Goldsuche waren, nutzten Skier als schnelles Fortbewegungsmittel.
Im 20. Jahrhundert hat sich der alpine Skisport zum Breitensport entwickelt. Verstärkt wurden Skipisten mit Seilbahnen und Skiliften gebaut. Im Vordergrund stehen die Bewegungserfahrung, das unmittelbare Naturerlebnis und soziale Kontakte. Skifahren ist in den Alpen eine der beliebtesten Wintersportarten.
Oberjoch, das kleine aber feine Skigebiet für den Winterurlaub mit der ganzen Familie
Wenn Frau Holle Ihren Teil dazu beiträgt, haben wir bei uns in Oberjoch am 17.12.2011 Skiopening. 32 km präparierte Pisten und 45 km Langlauf Loipen erwarten euch und für unsere Gäste heißt es sogar Urlaub ohne Nebenkosten, mit Bad Hindelang PLUS GRATIS Skipass für die ganze Familie!
Außerdem gibt es das Schneekinderland. Es ist nicht nur ein großer Lern- und Actionbereich, sondern auch ein Phantasie- und Spielbereich. Es gibt einen Märchenwald mit Tieren, der auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kinder ausgelegt ist und Spaß in jedem Alter bietet. Auf über 20.000 m² können die KIDS spielerisch und mit viel Abwechslung das Ski- oder Snowboard fahren erlernen.
Auch im Alpenhotel Oberjoch gibt es im Winter 2012 wieder tolle Arrangements z.B. die „Rennsemmelwochen“. Während dieser Zeit gibt es einen 5-Tages Ski- oder Snowboardkurs für ein Kind bis 15 Jahre GRATIS.
Ich kann es kaum erwarten, bis endlich der erste Schnee fällt!
Bis bald in Oberjoch und Ski Heil!
Euer Murmel


1. November 2011
Massagen sind eines der ältesten Heilmittel der Welt und gehören zu sinnreichsten Erfahrungen die der Mensch bereits im Babyalter machen kann. Außerdem gehören Massagen zu den schönsten und erholsamsten Möglichkeiten für eine Gesunderhaltung, sowie zur Stressprävention.
Eine Massage dient zur Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch verschiedene Reize. Die Wirkung dehnt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Ihren Ursprung hat die Massage sehr wahrscheinlich im Osten Afrikas und in Asien (Ägypten, China, Persien). In Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern gibt es auch frühe Nachweise in der indischen Gesundheitslehre und Heilkunst, dem Ayurveda. Über den griechischen Arzt Hippokrates gelangt die Massage letztendlich nach Europa.
Es gibt zahlreiche positive Effekte, die von Massagen hervorgerufen werden. Die bei einer Massageanwendung entstehende Entspannung kann eine Absenkung des Blutdruckes bewirken. Auch Stress wird reduziert und abgebaut, was nicht nur zur physischen, sondern auch zur psychischen Gesundheit beiträgt, sodass sich das allgemeine Wohlbefinden erheblich verbessern kann.
Bei uns im Alpenhotel Oberjoch hast du die Möglichkeit dich neben klassischen Massagen von der exotischen Massagekunst verzaubern zulassen, und somit Hektik und Alltag hinter dir zu lassen:
Chi-Yang
Diese Anwendung kommt aus dem chinesischen, und stellt eine Schönheits- und Entspannungsmassage dar. Mit heiß bedampften Kompressen wird der Körper auf die nachfolgende Behandlung eingestellt. Auf Grundlagen der Akupunktur wird der Körper mit einem 24 Karat Goldöl massiert. Entspannungsgriffe dienen der Lösung von Blockaden der Energiebahnen. Körper, Geist und Seele werden ins Gleichgewicht gebracht.
Pantai Luar
Die Kräuterstempelmassage ist eine traditionelle Behandlung aus Indonesien und bedeutet „an neuen Ufern“. Die Ganzkörperanwendung mit warmem Öl und Kräuterstempeln aus Limetten, Cocos und einer Gewürzmischung wirkt straffend und pflegend und fördert die Durchblutung. Außerdem wird die Ausleitung von Schlacken und Giften gefördert und die Muskulatur entspannt sich.
Rêves d’Amazonie
Eingehüllt in den köstlichen Duft von Tonka-Bohnen, genießen Sie ein Körperpeeling aus reichhaltigen Ölen und fein gemahlenen Macadamia-Nüssen. Ein Höhepunkt ist die ungewöhnlich und geheimnisvoll prickelnde Maske aus mineralreicher Amazonas-Erde.
Sassi dei Vulcano – Stone Massage
Die besondere Massagetechnik mit warmen Basalt- & kühlen Marmor-Steinen. Vor langer Zeit schon kannten Menschen die ausgleichende, beruhigende und entspannende Wirkung von Steinen. Die auf der Haut erzeugte Wärme fördert die Durchblutung und lockert die Muskulatur. Durch angenehmes Streichen, Walken und Klopfen werden selbst die hartnäckigsten Verspannungen gelöst.
Unser Team berät dich gerne bei deinem persönlichen Wohlfühlprogramm, das von unserem speziell ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt wird.
Ich wünsche euch entspannende Stunden…
Euer Murmel


4. Oktober 2011
Nur 10 Gehminuten vom Familotel Alpenhotel Oberjoch entfernt erwartet Euch ein Bergerlebnis ganz besonderer Art! Das Hindelanger Bergführerbüro bietet Bergabenteuer vom Feinsten!
In der Bergwelt erwartet euch ein ausgesuchter Parcours, der jede Menge Abenteuer verspricht. Hoch über Bad Hindelang klettert ihr über Felswände, balanciert über schaukelnde Brücken und saust am Seil über Schluchten. Das Erlebnis dauert ca. 4 Stunden und ist für Erwachsene Teens und Kinder eine ganz neue Erfahrung. Grenzen kennenlernen, Vertrauen zum Partner und sich selbst aufbauen stehen auf dem Programm. Gekoppelt mit Freizeitspaß wird dieses Erlebnis Groß und Klein, Jung und Alt ewig in Erinnerung bleiben!
Um am Schluss wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben – dafür sorgen erfahrene Bergführer, die mit Fachkenntnissen aber auch mit viel Spaß an der Sache den Tag begleiten!
Das beliebte TEENIE-Action-Programm des Alpenhotel Oberjoch bietet immer mittwochs diesen Programmpunkt. Ihr meldet Euch einfach am Vortag an und die Mitarbeiter der Sportabteilung sorgen für die weitere Organisation. Es gibt Kinder- und Erwachsenenpreise und auch ein günstiger Familienpreis ist vorgesehen.
Also auf gehts – Raus gehts – in die Allgäuer Bergwelt mit Helm, Seil, Sicherung und einem breiten zufriedenen Grinsen im Gesicht!
Viel Spaß wünscht Euch
Euer Murmel!
P.S. Auch ja… die fliegenden Füchse werdet Ihr selbst sein, wenn Ihr am “Flying Fox” über die Schlucht schwebt und im Adrenalinrausch vor Freude jauchzt!

27. September 2011
Das Einbringen der Ernte ist in vielen Kulturen der Grund zu einem Fest – dies ist ein uralter Brauch der bereits aus der vorchristlichen Zeit stammt. In Deutschland legten die Bischöfe 1972 den 1. Sonntag im Oktober als Erntedank-Sonntag fest, allerdings sind die Gemeinden nicht verpflichtet dieses Fest zu feiern.
In ländlichen Gegenden – so auch bei uns im Allgäu – ist es Brauch den Erntedank-Sonntag zu feiern. Meist wird aus Getreide eine Erntedankkrone gebunden, welche mit Gaben geschmückt wird. Gaben sind Früchte, Getreide, Obst und Brot - diese Lebensmittel besitzen eine besondere Nähe zur Natur. Anschließend, am Erntedank-Sonntag wird diese Krone im Rahmen einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen, um Gott für die ertragreiche Ernte zu danken.
Mit diesem Erntedankfest soll an die Arbeit in der Landwirtschaft erinnert werden, und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.
Auch in den USA wird der „Thanksgiving Day“ gefeiert. Traditionell wird dazu im Familienkreis ein Truthahn verspeist. Thanksgiving ist allerdings nicht einfach nur eine amerikanische Version des Erntedanks, sondern ein Dankfest für alles Gute und allen Erfolg.
Die herbstliche Zeit um Erntedank im Allgäu erleben und im Alpenhotel Oberjoch genießen…
Wellness und Entspannung pur für Groß- und Klein.
Erholsame Stunden in der Panorama- Bade und Saunalandschaft verbringen und sich bei Beauty & Massage-Anwendungen verwöhnen lassen.
Einen schönen erholsamen Aufenthalt mit traditionellen Einflüssen
wünscht Dir
Euer Murmel

20. September 2011
Aus guter Milch wird Allgäuer Bergkäse – ein Hochgenuss.
Das Allgäu mit seinen saftigen, grünen Wiesen und der frischen Luft bietet ideale Voraussetzungen für gesunde & glückliche Kühe, die die berühmte Allgäuer Milch liefern. Neben tollen Milchprodukten wie Joghurt und Quark wird dieses hochwertige Produkt zu Käse verarbeitet, der vielen Käseliebhaber besonders in Form von leckeren Kässpatzen oder einfach als Brotzeit einen kulinarischen Hochgenuss bietet. Doch wie viel Arbeit und Leidenschaft in der Herstellung des Allgäuer „Bergkäs“ steckt, wissen viele nicht.
Die frisch gemolkene Milch wird zunächst gefiltert und auf ca. 15 Grad abgekühlt um dann in einem Kessel für ein paar Stunden zu ruhen. Danach wird die Milch auf ca. 31 Grad erhitzt und ein tierisches Enzym-Gemisch, die sogenannte Lab, hinzugegeben. Nachdem diese Komponenten geronnen sind, wird die entstandene Gallerte mit Hilfe von speziellen Schneidewerkzeugen wie zum Beispiel einer Käseharfe in gleichmäßige Würfel geschnitten. Dadurch tritt Molke aus und es entstehen Bruchkörner (oder wie der Fachmann sagt „Bruch“), die zusammen auf ca. 50 Grad erhitzt werden, damit sie an Festigkeit gewinnen. Anschließend werden Bruch und Molke durch ein großes Tuch voneinander getrennt. Der Bruch landet in einem spezielle Presskasten um die restliche Molke abfließen zu lassen. Die so entstandene Käsemasse wird in runde Käselaibe aufgeteilt und für ca. 2 Tage in einem Salzbad gelagert, damit der typische Käsegeschmack und die Rinde entsteht. Noch weitere 6 Wochen wird der Bergkäse nun bei kühlen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert, gewendet und mit Salzwasser bearbeitet. Je nach Würze & Vollmundigkeit reift der Bergkäse insgesamt 4-15 Monate ehe er verkauft wird und auf den Tellern vieler Käseliebhabern landet.
Um sich vor Ort ein Bild von der aufwendigen Zubereitung machen zu können, bietet zum Beispiel die Schaukäserei „Obere Mühle“ in Bad Hindelang Führungen durch die hauseigene Biokäserei an. Im Alpenhotel Oberjoch verkauft Familie Beißwenger vom Bergbauernhof Hoiser aus Unterjoch regelmäßig Ihren beliebten Käse aus eigener Herstellung – übrigens das ideale Geschenk für die „Daheimgebliebenen“ - und in unserer Küche darf diese Köstlichkeit natürlich auch nicht fehlen!
Einen guten Appetit wünscht Euer Murmel

6. September 2011
Von in etwa Mitte bis Ende September wiederholt sich jedes Jahr ein wunderschönes Naturschauspiel, das wir alle kennen. Grund dafür ist eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa – ich spreche vom Altweibersommer.
Ganz typisch für diese Zeit im Herbst sind die Nebelfelder, die sich immer wieder aufs Neue über Nacht bilden, sich aber im Laufe des Vormittags aufgrund der ausreichend starken Sonneneinstrahlung auflösen. Stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers zeichnen den Altweibersommer aus. Das Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und sorgt gleichzeitig für intensivere Färbung der Herbstblätter, sowie auch für das Herunterfallen der Blätter. Dieses schöne Hochdruckwetter kann von mehreren Tagen bis zu Wochen dauern – manchmal sogar bis in den Oktober hinein!
Seit ca. 200 Jahren lässt sich diese Schönwetterperiode in sämtlichen Wetterstatistiken nachweisen, und in Bauernregeln sogar seit mehreren Jahrhunderten.
Aber wisst ihr eigentlich woher die Bezeichnung kommt?
Eigentlich ganz witzig. Der Name kommt von den vielen dünnen Spinnweben, die während dieser Zeit in der Luft schweben, und durch die Lichteinstrahlung sowie den morgendlichen „Tau“ in der Luft oder auch im Gras glitzern, und somit zu sehen sind. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.
Auch in anderen Ländern gibt es diese fünfte Jahreszeit. In Amerika heißt dieses frühherbtliche Schönwetterperiode Indiansummer. In Schweden Brigitta Summer, in der Schweiz Witwensömmerli und in Böhmen Wenzelsommer. Außerdem gibt es zahlreiche Legenden und Sagen, in welchen der Altweibersommer den Mittelpunkt der Erzählung darstellt.
Vom Alpenhotel Oberjoch aus, hast du viele Möglichkeiten, diesen Altweibersommer hautnah mitzuerleben. Zum Beispiel mit der Bad Hindelang PLUS Card GRATIS für unsere Gäste hoch hinaus mit der Iselerbahn – idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Herbstlandschaft.
Erlebt das Naturschauspiel in den Allgäuer Alpen!
Viel Spaß!
Euer Murmel



30. August 2011
In meinen Artikel „Der Alpsommer im Allgäu beginnt“ hab ich euch vom Alpauftrieb berichtet. Jetzt ist der Alpsommer schon wieder vorbei und die ganzen Galtrinder, das sind Kühe die noch keine Milch geben, müssen wieder zurück ins Tal. Übrigens gibt es im gesamten Allgäu ca. 30 000 Stück die den Sommer auf der Alpe verbringen.
Der Viehscheid in Bad Hindelang ist einer der größten im gesamten Allgäu und es treffen ca. 1000 Stück Vieh aus fünf Alpen ein.
Nach ca. 100 Tagen auf der Alp ist die Sommerfrische für die Tiere vorbei und das Vieh und die Hirten kehren ins Tal zurück, wo das Vieh dann „geschieden“ wird d.h. es wird seinen jeweiligen Besitzern zurückgegeben.
Am Vortag werden die Tiere herausgeputzt und sie bekommen die großen Zugschellen angelegt. Das sind große Schellen, die am breiten Lederband noch bunte Fransen haben.
Gab es während des Sommers keinen Unfall auf der Alp wird ein Tier zur Kranzkuh erkoren. Für einen Bauern ist es eine Ehre wenn sein Rind, die Kranzkuh sein darf. Dieses Rind bekommt einen geflochtenen Kranz, der einer Krone gleicht, aus Bergblumen, Alpenrosen, Silberdisteln und Latschenzweigen auf den Kopf gebunden. Meist ist auf dem Kranz noch ein kleines Kreuz, das um den Schutz des Himmels fleht und ein kleiner Spiegel zur Abwehr böser Geister. Die Kranzkuh führt dann die Herde an.
Durch den Klang der Zugschellen hört man die Herden lange bevor man sie sieht. Sie werden von den Hirten zum Scheidplatz getrieben, wo die Rinder dann von ihren Besitzern in Empfang genommen werden. Auf dem Scheidplatz hat man dann immer noch die Möglichkeit sich eine Kranzkuh mal aus der Nähe anzusehen und tolle Fotos zu machen.
Danach wird gefeiert. Meist gibt es ein großes Festzelt mit Musik und einem Krämermarkt. Nach dem langen Marsch sind die Hirten durstig und freuen sich auf ihre erste Maß.
Jedes Jahr zieht es tausende von Besucher zu den Alpabtrieben im Allgäu. Die Viehscheid-Termine erstrecken sich vom 09.09. – 24.09.11.
Der Viehscheid am Samstag, den 10.09.11 in Bad Hindelang zählt immer zu einem der Ersten.
Die erste Herde wird gegen 08.30 Uhr eintreffen.
Natürlich sind wir vom Alpenhotel Oberjoch mit dabei und unsere Sportabteilung bietet eine geführte Wanderung zum Viehscheid an.
Habt ihr nicht Lust euch dieses Spektakel mal anzusehen? Dann nichts wie los zu uns ins Alpenhotel Oberjoch!
Viel Spaß wünscht Euch – Euer Murmel


23. August 2011
Kommt Ihr auch und feiert mit uns?
Die Harmoniemusik Hindelang wird 175 Jahre und das wird mit einem großen Festprogramm vom 01.09. – 04.09.11 gefeiert.
Wir vom Alpenhotel Oberjoch freuen uns für die Musikkapelle und werden sicher auch mit feiern.
Seit 1863 gibt es in Hindelang nachweislich eine Musikkapelle. Der Name Harmoniemusik Hindelang entstand aber erst nachdem sich 1927 und 1934 die Musikkapellen Vorderhindelang und Hinterstein mit angeschlossen haben und es nur noch eine Musikkapelle gibt.
Bei dem Programm ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Los geht’s am 01.09.11 um 20.00 Uhr mit einem Stimmungswettbewerb im Festzelt am Scheidplatz (neben Schwimmbad) in Bad Hindelang.
Wer heizt das Publikum am meisten an?
Die Musikkapelle Thalkirchdorf, die Musikkapelle Petersthal oder der Musikverein Harmonie Pfronten?
Weiter geht’s am 02.09.11 um 20.00 Uhr mit der Coverband „Pull“
- da rockt das Zelt.
Am 03.09.11 ab 20.00 Uhr spielt die Festkapelle Enneberg/Südtirol und dann ab ca. 21.00 Uhr übernehmen die „Innsbrucker Böhmische“.
Höhepunkt bildet dann Sonntag der 04.09.11!
Er beginnt mit einem Weckruf der Kapelle Enneberg/Südtirol um 07.00 Uhr, gefolgt von einem Festgottesdienst mit der Harmoniemusik Hindelang um 09.00 Uhr,
einem Konzert der Festkapelle um 10.30 Uhr am Rathaus und einem Gemeinschaftschor um 13.00 Uhr.
Den Abschluss bildet ein großer Festumzug um 14.00 Uhr mit zahlreichen Musikkapellen und Trachtenvereinen.
Es werden bestimmt aufregende Tage mit viel Spaß, Stimmung und Unterhaltung.
Also auf geht’s zum Bezirksmusikfest!
Übrigens vom Alpenhotel Oberjoch bis nach Bad Hindelang sind es nur 10 Minuten Fahrzeit.
Ich freue mich auf euren Besuch!
Euer Murmel
