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28. Oktober 2011

Was passt besser zum Herbst, als eine leckere Kürbissuppe?

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 19:19

Zutaten:

1 kg Kürbis
2 kleine Zwiebeln
2 Karotten
4 EL Rapsöl
3/4l Gemüsebrühe
2 Kn0blauchzehen
Salz
Pfeffer
Ingwer
Muskat
Saft einer Zitrone
100g Schmand
Petersilie

 

Zubereitung:

Zuerst müsst ihr den Kürbis in Spalten schneiden.  Dann die ganzen Kerne und grobe Fasern herauslösen, die Schalen entfernen und das Fruchtfleisch kalten abspülen, abtropfen lassen und grob würfeln.  Anschließend die Zwiebeln schälen und fein abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Danach die Knoblauchzehen abziehen und am Besten durch eine Knoblauchpresse drücken. Das Gemüse in heißem Öl 5-7 Minuten andünsten.

Gemüsebrühe zubereiten, dazugießen und mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Muskat krätig würzen.  Die Suppe sollte dann 15 Minuten kochen.  Anschließend noch pürieren.

Zum Schluss unbedingt nochmal nachwürzen und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Am besten schmeckt die selber gemachte Kürbiscremesuppe wenn ihr sie mit gerührtem Schmand und Petersilie serviert.

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes gelingen, wünscht euch

Murmel

18. Oktober 2011

Der Iseler – wart ihr schon oben?

Category: Allgemein – Murmel – 13:14

Der Iseler ist der Hausberg von Oberjoch und sein Gipfel ist 1.876 Meter hoch. Bei schönem Wetter bietet er eine tolle Aussicht auf Hindelang, Sonthofen und auch auf den Hochvogel. Unser Hausberg gehört zur Kühgundgruppe, deren höchster Berg die Kühgundspitze – von den Tirolern auch Wannenjoch genannt – 1907 Meter hoch ist.

Das Gebiet rund um den Iseler ist eines der artenreichsten Alpenblumen-Gebiete.

Der Iseler ist Ausgangspunkt für viele sportliche Aktivitäten. Er lädt zu verschiedenen Wandertouren ein, zum Klettern und im Winter natürlich zum Skifahren.

Während einer Tour am Iseler kann man gemütlich in den verschiedenen Hütten einkehren und eine zünftige Brotzeit einnehmen. Der Aufstieg vom Tal dauert ungefähr 2 Stunden. Man muss kein erfahrener Bergsteiger sein, um den Gipfel zu erklimmen. Mit dem modernen 6er-Sessellift der Iseler-Bahn kann man einen Teil des Weges  verkürzen und von der Bergstation bis zum Gipfel schafft man es dann in ca. 45 Minuten. Übrigens – mit der Bad Hindelang Plus Karte können die Gäste des Alpenhotel Oberjoch die Iselerbahn kostenfrei nutzen.

Ein besonderes Highlight für Familien ist der Schmugglersteig. Hier folgt man den Spuren der Schmuggler, die früher von Tirol nach Oberjoch oder umgekehrt in der Dämmerung oder nachts unterwegs waren. Zu Beginn der Tour wird man an der Iselerbahn mit Hilfe eines Glückrades eingeteilt in Schmuggler oder Grenzwächter, dann erhält man die Ausrüstung und los geht’s. Der Weg führt von der Bergstation über den Iseler hinüber zum Wannenjoch. Schafft ihr es eure Waren unentdeckt über die Grenze zu bringen?

Erfahrene Kletterer können sich am Salewa-Klettersteig austoben. Der Steig ist in drei Abschnitte unterteilt und man kann ihn zwischen 3,5 und 5 Stunden durchqueren. Er ist von der Bergstation der Iseler-Bahn aus zu erreichen. Er erfordert äußerste Trittsicherheit und eine entsprechende Ausrüstung, die Begleitung eines Bergführers ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Im Winter bietet das Skigebiet des Iseler für jeden Geschmack etwas. Es gibt den 6er-Sessellift und 5 Schlepplifte mit insgesamt 32 Pistenkilometer. Ob Anfänger, Könner oder Freestyler hier ist für jeden das Richtige dabei. Ein besonders Schmankerl ist 2 mal wöchentlich das Nachtskifahren am Idealhang-Lift und der Iselerbahn.

Wollt ihr mal die Pisten testen? Die Skischule Ostrachtal bietet in Zusammenarbeit mit dem Alpenhotel Oberjoch Skikurse an und mit Bad Hindelang Plus ist der Skipass kostenfrei.

Mit dem ATA – dem Alpinen Trainingszentrum Allgäu – bietet die Iselerbahn eine Trainings- und Wettkampfstätte für Slalom und Riesenslalom. Somit kommt auch der Skirennsport bei uns nicht zu kurz und es finden immer wieder Skirennen statt.

Ihr seht also, unser Hausberg bietet eine Menge Abwechslung. Schaut doch mal vorbei und erkundet vom Alpenhotel Oberjoch aus, den Iseler. Vielleicht nehmt ihr auch lieber an einer geführten Wanderung unseres Sportteams teil?

Viel Spaß in den Allgäuer Bergen wünscht Euch
Euer Murmel

11. Oktober 2011

Schröpfen – Eine Jahrtausend alte Behandlungsmethode Habt ihr schon einmal davon gehört?

Category: Wellness – Murmel – 16:04

Das Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, und gilt gleichzeitig als eine der ältesten Therapieformen überhaupt.  Es findet bereits im griechischen und ägyptischen sowie ayurvedischen seinen Ursprung.

Schröfpen wird gerne in der Alternativmedizin eingesetzt und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Das Ganze wird mit Hilfe von sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfkugeln durchgeführt. In diesen wird ein Unterdruck erzeugt, nachdem man sie bereits auf die Haut aufgesetzt hat. Es bewirkt die Aktivierung von Reflexzonen am Rücken, die in enger Beziehung zu inneren Organen stehen und deshalb Einfluss auf diese haben. Zusätzlich wird das Gewebe besser durchblutet.

Man unterscheidet 3 verschiedene Arten dieser Therapieform: Trockenes Schröpfen, Schröpfkopfmassage, sowie das blutige Schröpfen. Bei uns im Alpenhotel Oberjoch hat man die Möglichkeit, die ersten Beiden Varianten in Anspruch zu nehmen.

Grundsätzlich kann diese Methode bei vielen Erkrankungen und Störungen angewendet werden, z.B. bei Bluthochdruck, Verspannungen, Rückenschmerzen, Hexenschuss, verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, Leber- und Gallenleiden sowie Lungenerkrankungen. Bei kreislauflabilen Patienten kann eine vorübergehende Blutdrucksenkung auftreten.  Schröpfmassagen über bestimmten Körperregionen können wahre Wunder vollbringen, beispielsweise Verspannungen und Muskelprobleme im Schulter-Nacken-Bereich lindern. 

Probier im Alpenhotel Oberjoch diese jahrtausend alte Behandlungsmethode aus - Schröpfen

Viel Spaß und gute Erholung wünscht

Euer Murmel

7. Oktober 2011

Süßes aus der Powerfrucht – Lecker Apfelkuchen

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 19:53

Wusstet ihr, dass der Apfel das beliebteste Obst in Deutschland ist ? Die knackige Powerfrucht enthält sehr viel Vitamin C und B6, und außerdem noch Kalium und Eisen. Darum gibt es heute einen leckeren Rezepttipp:

Zutaten:

150 g Butter
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, 4 Eier
5-6 EL Milch
2 TL Zimt
225 g Mehl
100 g Feine Speisestärke
2 TL Backpulver
6 mittelgroße Äpfel
2 EL Zucker

Zubereitung:

Zuerst wird der Butter mit dem Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät verrührt. Dann wird Salz, Saft einer halben Zitrone, Eier, Milch und Zimt dazu gegeben und anschließend wird die Masse schön glatt gerührt. Jetzt wird das Mehl, Speisestärke und Backpulver gemischt und gut unter die Masse gearbeitet. Nun die Masse in eine gebutterte Springform geben.

Jetzt werden die Äpfel geschält, halbiert, das Kerngehäuse und Stielansatz entfernt und die Äpfel leicht eingeschnitten. Die Apfelhälften werden auf den Teig gesetzt und sofort mit Zitronenaft beträufelt (damit die Äpfel nicht braun werden). Abschließend den Kuchen mit Zucker besetreuen und bei 190°C im vorgeheizten Backrohr 45 Minuten backen.

Viel Spaß beim Nachkochen wünscht euch

Murmel

4. Oktober 2011

Schon mal was von fliegenden Füchsen gehört?

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 15:34

Nur 10 Gehminuten vom Familotel Alpenhotel Oberjoch entfernt erwartet Euch ein Bergerlebnis ganz besonderer Art! Das Hindelanger Bergführerbüro bietet Bergabenteuer vom Feinsten!

In der Bergwelt erwartet euch ein ausgesuchter Parcours, der jede Menge Abenteuer verspricht. Hoch über Bad Hindelang klettert ihr über Felswände, balanciert über schaukelnde Brücken und saust am Seil über Schluchten. Das Erlebnis dauert ca. 4 Stunden und ist für Erwachsene Teens und Kinder eine ganz neue Erfahrung. Grenzen kennenlernen, Vertrauen zum Partner und sich selbst aufbauen stehen auf dem Programm. Gekoppelt mit Freizeitspaß wird dieses Erlebnis Groß und Klein, Jung und Alt ewig in Erinnerung bleiben!
Um am Schluss wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben – dafür sorgen erfahrene Bergführer, die mit Fachkenntnissen aber auch mit viel Spaß an der Sache den Tag begleiten!

Das beliebte TEENIE-Action-Programm des Alpenhotel Oberjoch bietet immer mittwochs diesen Programmpunkt. Ihr meldet Euch einfach am Vortag an und die Mitarbeiter der Sportabteilung sorgen für die weitere Organisation. Es gibt Kinder- und Erwachsenenpreise und auch ein günstiger Familienpreis ist vorgesehen.

Also auf gehts – Raus gehts – in die Allgäuer Bergwelt mit Helm, Seil, Sicherung und einem breiten zufriedenen Grinsen im Gesicht!

Viel Spaß wünscht Euch

Euer Murmel!

 

P.S. Auch ja… die fliegenden Füchse werdet Ihr selbst sein, wenn Ihr am “Flying Fox” über die Schlucht schwebt und im Adrenalinrausch vor Freude jauchzt!

27. September 2011

Ein uralter Brauch – das Erntedankfest im Allgäu

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Allgemein – Murmel – 10:18

Das Einbringen der Ernte ist in vielen Kulturen der Grund zu einem Fest – dies ist ein uralter Brauch der bereits aus der vorchristlichen Zeit stammt. In Deutschland legten die Bischöfe 1972 den 1. Sonntag im Oktober als Erntedank-Sonntag fest, allerdings sind die Gemeinden nicht verpflichtet dieses Fest zu feiern.

In ländlichen Gegenden – so auch bei uns im Allgäu – ist es Brauch den Erntedank-Sonntag zu feiern.  Meist wird aus Getreide eine Erntedankkrone gebunden, welche mit Gaben geschmückt wird. Gaben sind Früchte, Getreide, Obst und Brot - diese Lebensmittel besitzen eine besondere Nähe zur Natur. Anschließend, am Erntedank-Sonntag wird diese Krone  im Rahmen einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen, um Gott  für die ertragreiche Ernte zu danken.

Mit diesem Erntedankfest soll an die Arbeit in der Landwirtschaft erinnert werden, und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.

Auch in den USA wird der „Thanksgiving Day“ gefeiert.  Traditionell wird dazu im Familienkreis ein Truthahn verspeist. Thanksgiving ist allerdings nicht einfach nur eine amerikanische Version des Erntedanks, sondern ein Dankfest für alles Gute und allen Erfolg.

Die herbstliche Zeit um Erntedank im Allgäu erleben und im Alpenhotel Oberjoch genießen…
Wellness und Entspannung
pur für Groß- und Klein.
Erholsame Stunden in der Panorama- Bade und Saunalandschaft verbringen und  sich bei Beauty & Massage-Anwendungen verwöhnen lassen.

Einen schönen erholsamen Aufenthalt mit traditionellen Einflüssen
wünscht Dir
Euer Murmel

20. September 2011

Alles Käse, oder was?

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 07:33

Aus guter Milch wird Allgäuer Bergkäse – ein Hochgenuss.

 
Das Allgäu mit seinen saftigen, grünen Wiesen und der frischen Luft bietet ideale Voraussetzungen für gesunde & glückliche Kühe, die die berühmte Allgäuer Milch liefern. Neben tollen Milchprodukten wie Joghurt und Quark wird dieses hochwertige Produkt zu Käse verarbeitet, der vielen Käseliebhaber besonders in Form von leckeren Kässpatzen oder einfach als Brotzeit einen kulinarischen Hochgenuss bietet. Doch wie viel Arbeit und Leidenschaft in der Herstellung des Allgäuer „Bergkäs“ steckt, wissen viele nicht.

Die frisch gemolkene Milch wird zunächst gefiltert und auf ca. 15 Grad abgekühlt um dann in einem Kessel für ein paar Stunden zu ruhen. Danach wird die Milch auf ca. 31 Grad erhitzt und ein tierisches Enzym-Gemisch, die sogenannte Lab, hinzugegeben. Nachdem diese Komponenten geronnen sind, wird die entstandene Gallerte mit Hilfe von speziellen Schneidewerkzeugen wie zum Beispiel einer Käseharfe in gleichmäßige Würfel geschnitten. Dadurch tritt Molke aus und es entstehen Bruchkörner (oder wie der Fachmann sagt „Bruch“), die zusammen auf ca. 50 Grad erhitzt werden, damit sie an Festigkeit gewinnen. Anschließend werden Bruch und Molke durch ein großes Tuch voneinander getrennt. Der Bruch landet in einem spezielle Presskasten um die restliche Molke abfließen zu lassen. Die so entstandene Käsemasse wird in runde Käselaibe aufgeteilt und für ca. 2 Tage in einem Salzbad gelagert, damit der typische Käsegeschmack und die Rinde entsteht. Noch weitere 6 Wochen wird der Bergkäse nun bei kühlen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert, gewendet und mit Salzwasser bearbeitet. Je nach Würze & Vollmundigkeit reift der Bergkäse insgesamt 4-15 Monate ehe er verkauft wird und auf den Tellern vieler Käseliebhabern landet.

Um sich vor Ort ein Bild von der aufwendigen Zubereitung machen zu können, bietet zum Beispiel die Schaukäserei „Obere Mühle“ in Bad Hindelang  Führungen durch die hauseigene Biokäserei an. Im Alpenhotel Oberjoch verkauft Familie Beißwenger vom Bergbauernhof Hoiser aus Unterjoch regelmäßig Ihren beliebten Käse aus eigener Herstellung – übrigens das ideale Geschenk für die „Daheimgebliebenen“ - und in unserer Küche darf diese Köstlichkeit natürlich auch nicht fehlen!

Einen guten Appetit wünscht Euer Murmel


9. September 2011

.. und was lieben Ihre Kinder? Lecker sind auf jeden Fall unsere Zwetschgenknödel

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 14:55

Passend zur Jahrezeit habe ich wieder einen Rezepttipp für euch parat: Rund um das Familotel Alpenhotel Oberjoch wird bald wieder geerntet. Pflaumen und Zwetschgen sind reif und warten nur drauf zu leckeren Gerichten verarbeitet zu werden.

Zwetschgenknödel:

Zutaten:
1,5 kg Kartoffeln – wichtig die Kartoffeln bereits am Vortag schälen und kochen
150 g Mehl
100 g Stärkemehl (Mondamin)
2 EL Grieß
1 Ei
Zwetschgen, entsteint
Würfelzucker
150 g Butter
Zimt und Zucker

Zubereitung:

Die abgekühlten Kartoffeln zu einer glatten Masse stampfen. Anschließend mit Mehl, Stärke, Grieß und Ei zu einem glatten Teig kneten. Diesen Teig dann zu kleinen Knödeln formen. Jetzt drückst du in die Mitte jeweils ein Stück Würfelzucker und eine Zwetschge und schließt den Knödel wieder. Im nächsten Schritt gibst du die Knödel in kochendes Wasser und lässt sie dort in etwa 15 Minuten ziehen. Zum Abschluss Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und anschließend mit Zimt und Zucker über die Knödel streuen….mmmmhmmmm!

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachkochen!

Euer Murmel

6. September 2011

Altweibersommer – Jedem ein Begriff, aber wie kommt der goldene Herbst zu seinem Namen?

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 08:23

Von in etwa Mitte bis Ende September wiederholt sich jedes Jahr ein wunderschönes Naturschauspiel, das wir alle kennen. Grund dafür ist eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa  – ich spreche vom Altweibersommer.

Ganz typisch für diese Zeit im Herbst sind die Nebelfelder, die sich immer wieder aufs Neue über Nacht bilden, sich aber im Laufe des Vormittags aufgrund der ausreichend starken Sonneneinstrahlung auflösen. Stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers zeichnen den Altweibersommer aus. Das Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und sorgt gleichzeitig für intensivere Färbung der Herbstblätter, sowie auch für das Herunterfallen der Blätter. Dieses schöne Hochdruckwetter kann von mehreren Tagen bis zu Wochen dauern – manchmal sogar bis in den Oktober hinein!

Seit ca. 200 Jahren lässt sich diese Schönwetterperiode in sämtlichen Wetterstatistiken nachweisen, und in Bauernregeln sogar seit mehreren Jahrhunderten.

Aber wisst ihr eigentlich woher die Bezeichnung kommt?

Eigentlich ganz witzig. Der Name kommt von den vielen dünnen Spinnweben, die während dieser Zeit in der Luft schweben, und durch die Lichteinstrahlung sowie den morgendlichen „Tau“ in der Luft oder auch im Gras glitzern, und somit zu sehen sind. Mit „weiben“ wurde im  Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.

Auch in anderen Ländern gibt es diese fünfte Jahreszeit. In Amerika heißt dieses frühherbtliche Schönwetterperiode Indiansummer. In Schweden Brigitta Summer, in der Schweiz Witwensömmerli und in Böhmen Wenzelsommer. Außerdem gibt es zahlreiche Legenden und Sagen, in welchen der Altweibersommer den Mittelpunkt der Erzählung darstellt.

Vom Alpenhotel Oberjoch aus, hast du viele Möglichkeiten, diesen Altweibersommer hautnah mitzuerleben. Zum Beispiel mit der Bad Hindelang PLUS Card GRATIS für unsere Gäste hoch hinaus mit der Iselerbahn –  idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Herbstlandschaft.

Erlebt das Naturschauspiel in den Allgäuer Alpen!

Viel Spaß!

Euer Murmel

30. August 2011

Viehscheid – Alpabtrieb in Bad Hindelang! Habt Ihr das Spektakel schon einmal erlebt?

In meinen Artikel „Der Alpsommer im Allgäu beginnt“ hab ich euch vom Alpauftrieb berichtet. Jetzt ist der Alpsommer schon wieder vorbei und die ganzen Galtrinder, das sind Kühe die noch keine Milch geben, müssen wieder zurück ins Tal. Übrigens gibt es im gesamten Allgäu ca. 30 000 Stück die den Sommer auf der Alpe verbringen.

Der Viehscheid in Bad Hindelang ist einer der größten im gesamten Allgäu und es treffen ca. 1000 Stück Vieh aus fünf Alpen ein.

Nach ca. 100 Tagen auf der Alp ist die Sommerfrische für die Tiere vorbei und das Vieh und die Hirten kehren ins Tal zurück, wo das Vieh dann „geschieden“ wird  d.h. es wird seinen jeweiligen Besitzern zurückgegeben.

Am Vortag werden die Tiere herausgeputzt und sie bekommen die großen Zugschellen angelegt. Das sind große Schellen, die am breiten Lederband noch bunte Fransen haben.

Gab es während des Sommers keinen Unfall auf der Alp wird ein  Tier zur Kranzkuh erkoren.  Für einen Bauern ist es eine Ehre wenn sein Rind, die Kranzkuh sein darf. Dieses Rind bekommt einen geflochtenen Kranz, der einer Krone gleicht,  aus Bergblumen, Alpenrosen, Silberdisteln und Latschenzweigen auf den Kopf gebunden. Meist ist auf dem Kranz noch ein kleines Kreuz, das um den Schutz des Himmels fleht und ein kleiner Spiegel zur Abwehr böser Geister. Die Kranzkuh führt dann die Herde an.

Durch den Klang der Zugschellen hört man die Herden lange bevor man sie sieht. Sie werden von den Hirten zum Scheidplatz getrieben, wo die Rinder dann von ihren Besitzern in Empfang genommen werden. Auf dem Scheidplatz hat man dann immer noch die Möglichkeit sich eine Kranzkuh mal aus der Nähe anzusehen und tolle Fotos zu machen.

Danach wird gefeiert. Meist gibt es ein großes Festzelt mit Musik und einem Krämermarkt. Nach dem langen Marsch sind die Hirten durstig und freuen sich auf ihre erste Maß.

Jedes Jahr zieht es tausende von Besucher zu den Alpabtrieben im Allgäu. Die Viehscheid-Termine erstrecken sich vom 09.09. – 24.09.11.

Der Viehscheid am Samstag, den 10.09.11 in Bad Hindelang zählt immer zu einem der Ersten.
Die erste Herde wird gegen 08.30 Uhr eintreffen.

Natürlich sind wir vom Alpenhotel Oberjoch mit dabei und unsere Sportabteilung bietet eine geführte Wanderung zum Viehscheid an.

Habt ihr nicht Lust euch dieses Spektakel mal anzusehen? Dann nichts wie los zu uns ins Alpenhotel Oberjoch!

Viel Spaß wünscht Euch – Euer Murmel