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9. August 2011

Wann bist Du das letzte Mal barfuß gelaufen?

Category: Wellness – Murmel – 06:14

Barfußlaufen – erster Gedanke sind Kindeheitserinnerungen. Ein warmer Sommerregen – auf den Straßen Wasserpfützen – mittendrin lachende und tobende Kinder, die barfüßig tanzen und spielen…  Ach – wie war das schön!

Raus aus den Erinnerungsgedanken und rein ins Barfußerleben – egal in welchem Alter – ist möglich in Bad Hindelang. Auf dem Barfuß-Pfad (ca. 1 km) von Bad Hindelang bis Bad Oberdorf werden auf natürlichem Weg Ihre Fußreflexzonen aktiviert und dadurch eine positive Stimmulation auf alle Organe angeregt. Die Fuß- und Wadenmuskulatur wird gekräftigt und Venenleiden gelindert. Kinder profitierten Ihr Leben lang von einer korrekten Zehenstellung und ältere Menschen verringern durch die Schulung der Sonsomotorik das Sturzrisiko. Auch Sportler sehen das Barfußlaufen als Trainingsergänzung für den Laufsport.

Schon Sebastian Kneipp hat das Barfußgehen als wichgtiges Element der Gesundheitvorsorge empfohlen. Das gesamte Gemeindegebiet Bad Hindelang ist als “Kneipp-Heilbad” anerkannt! Die Methode nach “Wasserdirektor” Pfarrer Sebastian Kneipp beruht vor allem auf die Erwärmung des Körpers durch Bewegung und der anschließenden Abhärtung durch Kältereize in Form von Wassertreten oder Armbädern, daher gibt es am Anfang und Ende des Barfuß-Pfades  auch  liebevoll angelegte Kneippkurgärten mit Tretbecken und Armbädern.

Auch im und rundum das Familotel Alpenhotel Oberjoch sind kneippsche Einflüße zu finden. Vor der Panorama-Bade- und Saunalandschaft ist ein Sinnespfad angelegt, der Groß und Klein zum Barfußlaufen einlädt und im Spielpark fließt das kristallklare Gebirgswasser des Wildbachs direkt in ein Tretbecken. Die Mitarbeiter der Wellnessabteilung bieten Fußreflexzonen-Massagen und Pediküre, medizinische Fußpflege kann auch gebucht werden.

Auf die Füße fertig los – raus aus den Schuhen und rein ins Barfußvergnügen!

 

Liebe Grüße Euer Murmel!

 

 

 

2. August 2011

Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 13:01

Jeder von euch, der schon einmal in den Allgäuer Alpen unterwegs war weiß, wie schön vielfältig, einzigartig und ruhig dieses Fleckchen Erde dort noch ist. Auf einer Fläche von 20.724 ha soll all‘ das geschützt werden. Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen ist eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Man findet dort eine Vielzahl an gefährdeten und schutzbedürftigen Pflanzen- und Tierarten. Edelweiss, und Enzian sind eine der vielen Plfanzenarten. Ich das Murmeltier gehöre ebenso dazu wie zahlreiche andere Tierarten wie z.B. der Steinadler, den ich euch genauer vorstellen möchte:

Heute lebt der mächtige, groß gebaute und kräftige Adler nur noch in den Alpen. Überall sonst wurde er in den vergangenen Jahrzehnten durch den Mensch aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt. Die Reviergröße eines Steinadlerpaares, das sich für ein Leben lang bindet – man spricht dabei von Einehe – beträgt etwa 35 -150 Quadratkilometer. Mit seiner atemberaubenden Spannweite ist er in der Lage Beutetiere bis zu 5 Kilo zu “tragen”.  Der „König der Lüfte“ (so wird er auch genannt) ist  75-88 cm groß. Seine Flügel haben eine Spannweite von 204-220 cm und er wiegt 3-7 kg .

Er benötigt weite, abwechslungsreiche Wald- und Berglandschaften, sowie sie bei uns im Allgäu vorkommen. Auf seinem Speiseplan stehen Säugetiere wie Murmeltiere, Reh- u. Hirschkitze bis zur Hirschkalbgröße, Vögel aller Art bis Auerhahngröße und auch Aas von wesentlich größeren Tieren. Der Steinadler wird gerne auf Wappen verwendet, aufgrund seiner Kampfkraft, seines kühnen Blickes und der damit verbundenen Stärke. Der Steinadler steht auf der Roten Liste der „stark gefährdeten“ Tiere.

Lasst uns die Steinadler beobachten:  Mit der kostenfreien Gästekarte Bad Hindelang PLUS haben unsere Gäste nicht nur freie Fahrt mit Bergbahnen und Bussen, selbst das Giebelhaus im Naturschutzgebiet ist GRATIS erreichbar. Sie gilt als Fahrkarte im Busnetz im südlichen Oberallgäu, im Gästebus Tannheimer Tal und im Bus zum Giebelhaus sowie für die Iselerbahn Oberjoch und die Hornbahn Bad Hindelang.  Zudem ist mit der Bad Hindelang PLUS Card der Eintritt zu zahlreichen Freizeiteinrichtungen in dem Kurort kostenlos.

Wisst ihr was? Wenn ihr ganz Aufmerksam seid, und ein bisschen Glück habt, dann könnt ihr vom Alpenhotel Oberjoch  aus beobachten, wie der König der Lüfte seine Kreise zieht!

Viel Spaß!

Euer Murmel

   

21. Juli 2011

Murmels Tipp – Heusuppe

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 13:36
Diesmal habe ich einen ganz speziellen Rezepttipp passend zur Jahreszeit für euch. Rund um das Familotel Alpenhotel Oberjoch wird gerade geheut. Den Duft von einer frisch gemähten Wiese kennen wir alle – doch wie schmeckt das Heu denn eigentlich? Lasst es uns ausprobieren – ich verrate euch, wie man eine lecker Heusuppe zubereitet.

Heusuppe:

Zutaten:
80 g Weißmehl
50 g Butter
0,2 L Sahne (35%ige)
0,8 L Quellwasser (Trinkwasser)
100 g Heu (Almheu oder Almwiesenheu), frisch geschnitten

Zubereitung:
Butter
in einer Pfanne erhitzen, Mehl einstreuen, gut miteinander verrühren.
Die Mehlschwitze danach kühl stellen. Das Quellwasser aufkochen und das Heu einlegen – ca. 30 Min ziehen lassen – ganz wichtig – nicht kochen! Den Fond anschließend abseihen. Ihr kocht das Ganze nochmals auf und schmeckt es mit Salz & Pfeffer ab. Mit der Mehlschwitze bindet man die Suppe und fügt am Schluß die Sahne hinzu.

Das Auge isst mit – Murmels Deko-Tipp:
Auf dem Tisch die Platzteller mit Heu auslegen. Darauf dann die Suppenteller servieren….sieht wirklich toll aus!


Viel Spaß beim Nachkochen!

Euer Murmel



19. Juli 2011

Heu – nicht mehr nur ein Futtermittel

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Wellness – Murmel – 12:12

Den Duft von frisch gemähtem Gras kennt ihr bestimmt alle, aber kennt ihr auch den Duft von frischem Heu? Dann kommt doch Mal im Alpenhotel Oberjoch vorbei, da könnt ihr bei einem entspannenden  Heublumenbad den Duft des Heus riechen.

In den Sommermonaten Juli und August habt ihr vielleicht mal Glück und könnt  bei einem Bauern auf den Wiesen zusehen wie er Heu erntet oder besser gesagt „hoibet“ (so nennen es die Einheimischen hier).

Früher war das ganz schön viel Arbeit, die Wiesen mussten mit der Sense von Hand gemäht werden und das Gras dann immer wieder mit der Gabel gewendet werden, damit es auch richtig schön dürr und trocken wird. Abends wurde es dann auf sogenannte „Heinzen“ oder „Huinze“, das sind spezielle Holzgestelle, aufgehängt und in der Früh dann wieder auf der Wiese verteilt. Somit wurde verhindert, dass die Feuchtigkeit der Nacht zu sehr ins Gras kriecht. Erst wenn das Gras richtig trocken war, wurde es von Hand auf einen Wagen aufgeladen und mit Hilfe von Pferden in die Tennen gebracht.

Heute ist das alles etwas einfacher. Die Wiesen werden mit Traktoren und großen Mähwerken gemäht und dann wird das Gras mehrmals täglich mit Kreislern gewendet. Wenn das Heu schön trocken ist, wird es dann mit einem Schwader (ein Gerät das das Heu zu großen Nudeln zusammenfasst) vorbereitet und dann mit einem Ladewagen automatisch aufgeladen. Danach geht’s auf den Bauernhof in die Tenne, oder auch Heustock genannt, wo es dann abgeladen und mit einem Heukran verteilt wird.

Wusstet ihr, dass das Heu längst nicht mehr nur als Futter für die Tiere verwendet wird?

Zum Beispiel kann man wunderbar im Heu spielen. Im Erlebnishof Krötz bei Bad Hindelang oder im Bergbauern Museum Diepolz kann man super im Heustock toben.

Auch der Kosmetik- und Wellnessbereich hat das Heu entdeckt. Da gibt es Heublumenbäder, Heuöle, Heupackungen und vieles anderes.

Im Allgäu gibt es auch bereits einige Köche, die die Heuküche für sich entdeckt haben. So gibt es zum Beispiel Heumarmelade, Heupralinen, Heuhonig, Heublütensorbet oder Heuschnaps.

Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut doch einfach mal bei mir im Alpenhotel Oberjoch vorbei und entspannt in einem wohltuenden Heubad!

Euer Murmel

 

14. Juli 2011

Murmels Tipp aus der Indianerküche – Kräuterbrot

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 09:41

Wusstet Ihr? Bei uns im KIDS-Club im Familotel Alpenhotel Oberjoch gibt es viele Spielräume und sogar eine eigene Küche in der die Betreuerinnen mit den Kindern oft tolle Sachen kochen! Manchmal wird Marmelade gekocht oder ein Obstsalat zubereitet und danach wird gemeinsam geschlemmt…

Superlecker ist auch der Tipp aus der Indianerküche – eins meiner Lieblingsrezepte:

Kräuterbrot

250g Mehl
0,5 Teel. Salz
2,5 Teel. Backpulver
100g Butter
125ml Wasser
Kräuter nach Geschmack

Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen – Butter in Flocken dazugeben und dazu mischen.
Danach Wasser zugeben und alles zu einem Teig kneten.
Anschließend auf bemehlte Arbeitsfläche geben, Kräuter beigeben und einkneten, Brote oder Semmeln formen und auf ein gefettetes Backblech geben.

Im vorgeheizten Backrohr bei 225- 250°C einschieben und ca. 15 Min. backen bis das Brot goldbraun ist.

Viel Spaß beim Backen wünscht Euch

Euer Murmel!


 

 

12. Juli 2011

Es gibt Sie tatsächlich – die Indianer im Allgäu!

Category: Familie - Urlaub mit Baby und Kindern – Murmel – 14:02

Ihr werdet jetzt denken: Was murmelt denn der Murmel schon wieder….

Aber nein, Ihr könnt mir glauben, ES GIBT SIE! Die Indianer im Allgäu!

Immer dienstags bieten wir, vom Familotel Alpenhotel Oberjoch, im Rahmen des TEENIE-Action-Programms den Ausflug ins Allgäuer Indianerland an und dann wird es abenteuerlich!

Erst schweben wir mit dem Sessellift zur Bergstation Iseler-Bahn, die übrigens kostenfrei im Rahmen der Gratisleistungen der Bad Hindelang PLUS Card ist, und dann geht’s los…

Auf den Spuren der Bergindianer schleichen wir am Bach entlang, vorbei an Totempfählen und verlassenen Indianertipis, immer begleitet von dem Adler der über uns kreist und den Trommeln der Krähen-Indianer, die uns verfolgen. Wir balancieren über den Baumsteg, unser Zaubertrank macht uns stark und mutig.

Die Inka-Seilbahn über dem Silbersee bringt uns in unser geheimes Versteck hinter dem Wasserfall, wo der Goldschatz vergraben ist. Die Taschen voll mit Nuggets stürmen wir mit unserem schrecklichen Schlachtruf in unser schützendes Indianerdorf, wo wir am Lagerfeuer mit der Wurst in der Hand von unsere Heldentaten erzählen…

Na.. habt Ihr nun Lust bekommen? Ich entführte Euch gerne in diese Abenteuerwelt und freu’ mich auf Eure Anmeldung!
Die Anmeldung sollte am TEENIE-Action-Stand in der Lobby des Alpenhotel Oberjoch bis Montag um 15 Uhr eingegangen sein. Wir gehen dann gemeinsam zum Ausgangspunkt und bringen Euch abends auch wieder zurück zum Hotel.

Leistungen:
Iseler Bergbahn, Leihausrüstung, Führung, Kriegsbemalung, Grill-Verpflegung

Preise:
(ab 6 Personen)
Kinder bis 15 Jahre: € 28,-
Erwachsene als Begl.: € 14,- – kann, muss aber nicht :-)
ab 3. Kind einer Familie: € 14,-
Gruppenermäßigung auf Anfrage

 

5. Juli 2011

Sommer, Sonne, Sonnenschein…da denkt doch jeder gleich an eine Erfrischung im kühlen Nass!

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 08:19

Bei uns in Oberjoch hast du eine ganz besondere Möglichkeit, dich an heißen Sommertagen abzukühlen.  Natur pur – komm mit mir vom Alpenhotel Oberjoch aus ins Moorbad.

Dieses befindet sich im 23 ha großen Kematsried-Moos, östlich von Oberjoch. Es handelt sich dabei um ein Hochmoor. Die Bezeichnung hat aber nichts mit der Lage im Gebirge  zu tun, sondern vielmehr wird diese auf die Entstehung zurückgeführt.

Doch was ist eigentlich Moor?
Beim Moor spricht man grundsätzlich von nassen Lebensräumen. Der ständige Wasserüberschuss, welcher aus Niederschlag oder Bodenwasser entstehen kann, führt zu einem Sauerstoffmangel.  Durch diesen Mangel werden pflanzliche Reste nicht vollständig abgebaut. Daraus wird dann Torf, welches sich ablagert. Torf kann unter anderem zu heilmedizinischen Zwecken verwendet werden. Auch hier im Alpenhotel Oberjoch  gibt es eine Wellnessanwendung, bei welcher man die besonders günstigen, thermischen Eigenschaften des Naturmoors zu spüren bekommt.

Moor wirkt rückfettend, hat eine hautpflegende Wirkung und spendet angenehme Feuchtigkeit. Aufgrund seiner Natürlichkeit wird es besonders von Allergikern sehr geschätzt. Aber noch wichtiger ist den meisten Menschen die schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung des Moores. So wird Moor auch in der Kälte- und Wärmetherapie eingesetzt. Anwendung findet es zum Beispiel bei Verspannungen, Ischias-Problemen, Rückenschmerzen, Magen- und Nierenbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen, Quetschungen und vielem mehr. Moor kann Linderung bei vielen akuten und chronischen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates bringen.  Wer einmal ein Moorbad genossen hat, ist von der herrlich wohltuenden Wirkung überzeugt, da das Moor tief ins Gewebe eindringt und somit Verspannungen und Unwohlsein beseitigt.

Man kann beim Moorbad Oberjoch von einer Attraktion Oberjochs sprechen. Bei Badewetter hat das Moorbad von 09.00 – 19.00 Uhr geöffnet, mit  Bad Hindelang PLUS ist der Eintritt  GRATIS.

Murmels Wellness-Tipp für zu Hause:
In ausgewählten Geschäften, gibt es das Moorbad  für die eigene Badewanne zu Hause.
Überzeuge dich von der wohltuenden Wirkung, und nimm ein kleines Stück Urlaub in Oberjoch mit nach Hause!

Viel Spaß!

Euer Murmel

 

24. Juni 2011

Murmels Tipp – Allgäuer Kässpatzen

Category: Murmels Rezept-Tipps – Murmel – 08:25

 

Murmels Kochtipp zum Wochenende!

Was gibt es Passenderes zum Allgäu-Thema als Kässpatzen, aber aufgepasst: das Rezept ist sehr einfach, aber der Käse sollte am Besten neun Monate und älter sein, dass macht die Spatzen erst richtig herzhaft. Und ebenfalls ganz wichtig:  Spatzen im Allgäu sind immer Knöpfle!

 

Allgäuer Kässpatzen
500 g.       Mehl
4               Eier
1                TL Salz
ca. ¼ lt.     Wasser
aus diesen Zutaten einen festen Teig herstellen

200 g.       geriebener Allgäuer Bergkäse
2                Zwiebel in Ringe schneiden
80 g.         Butter

 

Den Teig mit einem Spätzlehobel ins kochende Salzwasser hobeln – kurz aufkochen und in einer Schüssel schichtweise Spatzen und geriebenen Käse geben.
Am Schluss die gerösteten Zwiebeln und den zerlassenen Butter übergießen.

Zu Kässpatzen gibt es Blattsalate und Graubrot und die Pfeffermühle auf dem Tisch darf auch nicht fehlen. Ein kühles Weizenbier schmeckt besonders gut dazu.

 

Einkaufstipp: je älter der Bergkäse desto herzhafter die Kässpatzen! Guten Käse gibt es z.B. auf dem Bergbauernhof Hoiser in Unterjoch.
Die Familie Beißwenger ist auch (fast) jeden Freitag zur Käseverkostung und Verkauf im Familotel Alpenhotel Oberjoch und berät Sie gerne!

 

Guten Appetit wünscht Euch

Euer Murmel!

 

P.S. Die Kässpatzen gibt natürlich auch beim abends, wechselnden Themenbüffet im Familotel Alpenhotel Oberjoch z.B. “Allgäuer Büffet” und auf der ála carte – Karte im Restaurant!

 


 

 

 

 

 

21. Juni 2011

Der Alpsommer im Allgäu beginnt

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 12:21

Habt ihr schon einmal vom Viehauftrieb gehört?

So nennt man die Zeit, in welcher zu Sommerbeginn, sowohl das Vieh, als auch die Besitzer der Alpen einen langen Weg auf sich nehmen, um die Alpen zu beziehen. Einen festen Termin für den Viehauftrieb gibt es nicht. Es kommt ganz darauf an wie das Wetter und vor allem die Schneelage ist.

Nun ist es endlich soweit, seit ein paar Tagen  kann man das Allgäuer Braunvieh wieder auf den Alpen treffen. Der Klang der Glocken, die hier bei uns im Allgäu „Schellen“ genannt werden, begleitet euch während der Bergtour.

Für die Vierbeiner dauert der Bergsommer im Schnitt 100 Tage und die Tiere fressen sich täglich mit gutem, kraftvollem Futter satt. Dass die Bergwiesen und Bergkräuter das Vieh stärken und widerstandsfähig machen, kann man ihnen am Ende des Sommers wirklich ansehen.

Aber so romantisch wie das Leben auf Alpen oft scheint ist es meist nicht, für Hirten und Senn bedeutet ein Bergsommer harte Arbeit. Die anvertrauten Tiere sollen gesund und kräftig dem Eigentümer zurückgegeben werden. Neben der Verantwortung der Herde werden Butter, Käse und Rohmilchprodukte in aufwändiger Handarbeit hergestellt. Die meisten Hütten im Allgäu sind bewirtet  ihr könnt beispielsweise Käsebrot und Buttermilch direkt vom Erzeuger genießen. Die Arbeitstage sind lang, es gibt täglich aufs Neue, alle Hände voll zu tun, bis alle – Mensch und Tier, versorgt sind. Dass wir uns hier in wohl einer der schönsten Gegenden im Alpenraum befinden, dürfte  die jährliche Motivation der Hirten sein das harte Leben auf der Alpe auf sich zu nehmen.

Für den Landschaftsschutz sind die Alpen sehr wichtig. Bergwiesen werden bewirtschaftet und Wälder gepflegt. Nicht nur für das Auge des Wanderers eine Wohltat, sondern beispielsweise auch für die Erosions- und Lawinengefahr in den Bergtälern nicht weg zu denken.

Im Herbst wird das Vieh wieder dem Besitzer übergeben. Der Alpalptrieb – wir sagen „Viehscheid“ dazu, ist für Hirte und Bauern, aber auch für die Einheimischen und Gäste ein ganz besonderer Festtag. Groß und Klein freuen sich alle Jahr wieder darauf, wenn das Vieh nach alter Tradition wieder ins Tal heimkehrt um dort den Winter zu verbringen.

 

Wollt ihr dabei sein, wenn das Vieh zurück ins Tal kehrt?

Am 10.09.2011 ist es soweit, ab 08:30 Uhr könnt ihr diesen Brauch beobachten. Natürlich gibt es vom „Alpenhotel Oberjoch“ geführte Touren nach Bad Hindelang, um dieses Spektakel zu verfolgen. Das kostenloste Sport- und Fitnessprogramm des Hotels ist sowieso recht abwechslungsreich.

 

Ich freue mich schon auf Euren Besuch!

Euer Murmel

 

 

31. März 2009

Das neue MERIAN Allgäu

Category: Allgemein – urlauberin – 14:13

Reiselust auf 164 Seiten: Das MERIAN Allgäu

Renommiert und top-recherchiert: Das Magazin MERIAN steht für höchste Kompetenz im Bereich reisen. Zum ersten Mal nach 26 Jahren widmet die Redaktion der Destination Allgäu nun wieder ein eigenes Sonderheft mit vielfältigen Reportagen und Themen rund um das größte süddeutsche Ferienparadies. Ab sofort (31.03.2009) ist das Heft im Handel erhältlich. Im Kinderland Bayern Ort ‘Bad Hindelang-Oberjoch’ gelegen wird das Familotel Alpenhotel Oberjoch als Gipfelglück für Familien empfohlen. Das Hotel hat die höchte Auszeichnung also 5-Bärchen erhalten liegt mitten im Ski- und Wandergebiet auf 1200 Meter Höhe und ist ideal für den Aktivurlaub mit der ganzen Familie.