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7. Februar 2012

Auf geht’s zur Fasnacht im Allgäu!

Category: Events – Murmel – 08:13

Wer denkt nur die Faschingshochburgen im Rheinland können feiern, der hat sich geirrt. Auch hier im Allgäu wird die Fasnacht ausgelassen gefeiert.

In Bad Hindelang beginnt die Faschingszeit mit dem „Fasnachtsspiel“. Hier zieht die männliche Jugend verkleidet mit einem bunt geschmückten Wagen durch den Ort.  Aktuelle Geschehnisse des örtlichen Lebens werden in Reimen auf unterhaltsame Weise bei Einheimischen und Gästen vorgetragen.
Den Höhepunkt bildet aber der Faschingsumzug am Faschingssonntag 19.02.12 um 13.29 Uhr in der Ortsmitte von Bad Hindelang. Hier treten die traditionellen „Butzelarva“ auf. Das sind holzgeschnitzte, teilweise gespenstisch aussehende Masken. Zum Teil sind diese Masken schon 200 Jahre alt und insgesamt gibt es etwa 140 Butzelarva.

Aber auch in anderen Teilen des Oberallgäus wird kräftig gefeiert. Die einzelnen Orte haben bereits schon seit dem 06.01.12 die verschiedensten Bälle und feiern bis zum Aschermittwoch. In der Zeit vom „Gumpigen Donnerstag“ (16.02.12), der Weiber-Fasnacht bis zum Faschingsdienstag sind die verschiedensten Umzüge in der Region. Hier sind die Termine .
Das Ende der Faschingszeit wird dann mit dem „Kehraus“ besiegelt. Dann ist Ruhe bis zum 11.11.

Sei dabei und bestaune die vielen Kostüme und Masken bei den Umzügen. Es ist immer wieder ein Spaß!

Euer Murmel

12. Januar 2012

Wart ihr schon mal bei einem Schlittenhunderennen?

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Allgemein,Events – Murmel – 16:45

Bei uns hat man die Gelegenheit, das Ganze einmal live zu erleben. Am 14.01.12 und 15.01.12 jeweils ab 10.00 Uhr in Unterjoch. Dort gehen bis zu 120 Teilnehmer mit ihrem Gespann an den Start.

Es gibt 2 Disziplinen Skandinavier Pulka und Skijöring wahlweise mit 2, 4, 6 ,8 oder 9 Hunden und mehr.  Beim Skijöring wird der Sportler auf Skiern von den Hunden gezogen und beim Skandinavier Pulka ist es ein normaler Hundeschlitten. Das Rennen in Unterjoch zählt als Qualifikationslauf zur WM und EM, zum Deutschland Cup des VDSV und zum Euro-Cup der WSA . Die Rennstrecken sind zwischen 5 und 17 km lang und die Hunde erreichen bei Kurzstrecken zwischen 32 und 40 km/h und bei Langstrecken zwischen 16 und 23 km/h.

Ein Hundeschlittengespann wird „Team“ genannt und kann aus bis zu 12 Tieren bestehen. Der Gespannfahrer wird „Musher“ genannt, der Leithund ist der „Leader“, der Hund direkt vor dem Schlitten ist der „Wheeler“ und all übrigen Tiere sind „Swinger“.

Ein Schlittenhund braucht hohe körperliche und mentale Fähigkeiten (= „desire to go“ oder Laufwille), geringe Schmerzempfindlichkeit, ein ausgeprägtes Sozialverhalten, ein starkes Herz-Kreislauf-System und er muss den Stoffwechsel drosseln können, damit er auch mit wenig Nahrung eine ganze Weile durchhält. Die Hunde können bis zu 70 cm groß und bis zu 45 kg schwer werden.

Die bekanntesten Schlittenhunde-Rassen sind:

  • Siberian Husky (kleinster und schnellster der klassischen Schlittenhunderassen)
  • Alaska Malamute (größter und schwerster Schlittenhund)
  • Grönlandhund (kräftig und ausdauernd)
  • Samojede (meist reinweißes Fell)
  • Kanadischer Eskimohund (wolfsartiger Ausdruck)

Lasst euch dieses Event nicht entgehen, wenn die schönen Huskys durch den Schnee preschen. Ich bin auf jeden Fall dabei! Vom Alpenhotel Oberjoch bin ich zu Fuß in ca. 45 Minuten dort oder mit dem Auto in nur 5 Minuten.

Euer

Murmel

22. November 2011

Habt ihr schon mal ein Klausentreiben miterlebt?

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Allgemein,Events – Murmel – 14:22

Bald ist es wieder soweit! Am 04.12, 05.12. Und 06.12. werden hier im Allgäu die Klausen wieder ihr Unwesen treiben. Auch hier bei uns in Oberjoch und in Bad Hindelang. Doch was sind die Klausen eigentlich und woher stammt der Brauch?

Am 04.12., dem Barbaratag fegen die „Bärbele“ durch die Straßen. Das sind junge „Fehla“ (= Mädchen) ab 16 Jahren, die mit Masken, Kittelschürzen und Kopftüchern verkleidet sind und einen Gürtel mit kleinen Glöckchen tragen. Die Verkleidung soll alte Weiber symbolisieren und die Achtung vor diesen und deren Tradition widerspiegeln. Die Bärbele ziehen schweigend durch die Straßen und kehren mit einem Reisigbesen alles Unanständige weg. Wenn sich allerdings jemand ihnen in den Weg stellt, dann gibt’s den ein oder anderen Rutenhieb. Den Kindern schenken sie Äpfel oder Nüsse. Die Hiebe der Bärbele sollen glücks- und fruchtbarkeitsbringend sein.

Am 05.12. und 06.12. geht’s dann allerdings etwas wilder zu. Wenn die Rumpelklausen ihr Unwesen treiben, dann schlottern dem ein oder anderen schon mal die Knie.

Die Klausen verkleiden sich meist mit Fellen, tragen riesige Masken mit Hörnern, haben große Schellen und eine Rute dabei.Dieser heidnische Brauch hat angeblich keltischen Ursprung und hat die Christianisierung im 7. Und 8 . Jahrhundert überlebt. Die kalten und dunklen Winternächte waren für die Menschen schon immer etwas unheimlich. Durch die Verkleidung mit Fellen, lautes Rufen und Kettenrasseln, sollten in der damaligen Zeit die jungen Burschen den Dämonen und bösen Geistern zeigen, dass in dem Ort schon Geister ihr Unwesen treiben und kein Platz für weitere Dämonen ist.

Dieser Brauch wird bis heute im Alpenraum beibehalten, wenn sich auch die Masken mit der Zeit immer wieder etwas verändert haben. Heute ziehen die Rumpelklausen hinter ihrem Oberklaus her, in die verschiedenen Orte. Zum Teil gehen sie noch von Haus zu Haus, um in den Häusern die bösen Geister zu vertreiben oder sie springen nur durch den Ort. Ihnen sollte man nur in abgesperrten Bereichen an Marktplätzen begegnen. Denn sonst bekommt man schon mal einen schmerzhaften Rutenhieb. Die Rutenhiebe stammen daher, das alles was sich bewegte oder verdächtig aussah vertrieben werden sollte.

Ich bin schon sehr gespannt, und werde mir das sicherlich wieder anschauen!

Euer Murmel

18. Oktober 2011

Der Iseler – wart ihr schon oben?

Category: Allgemein – Murmel – 13:14

Der Iseler ist der Hausberg von Oberjoch und sein Gipfel ist 1.876 Meter hoch. Bei schönem Wetter bietet er eine tolle Aussicht auf Hindelang, Sonthofen und auch auf den Hochvogel. Unser Hausberg gehört zur Kühgundgruppe, deren höchster Berg die Kühgundspitze – von den Tirolern auch Wannenjoch genannt – 1907 Meter hoch ist.

Das Gebiet rund um den Iseler ist eines der artenreichsten Alpenblumen-Gebiete.

Der Iseler ist Ausgangspunkt für viele sportliche Aktivitäten. Er lädt zu verschiedenen Wandertouren ein, zum Klettern und im Winter natürlich zum Skifahren.

Während einer Tour am Iseler kann man gemütlich in den verschiedenen Hütten einkehren und eine zünftige Brotzeit einnehmen. Der Aufstieg vom Tal dauert ungefähr 2 Stunden. Man muss kein erfahrener Bergsteiger sein, um den Gipfel zu erklimmen. Mit dem modernen 6er-Sessellift der Iseler-Bahn kann man einen Teil des Weges  verkürzen und von der Bergstation bis zum Gipfel schafft man es dann in ca. 45 Minuten. Übrigens – mit der Bad Hindelang Plus Karte können die Gäste des Alpenhotel Oberjoch die Iselerbahn kostenfrei nutzen.

Ein besonderes Highlight für Familien ist der Schmugglersteig. Hier folgt man den Spuren der Schmuggler, die früher von Tirol nach Oberjoch oder umgekehrt in der Dämmerung oder nachts unterwegs waren. Zu Beginn der Tour wird man an der Iselerbahn mit Hilfe eines Glückrades eingeteilt in Schmuggler oder Grenzwächter, dann erhält man die Ausrüstung und los geht’s. Der Weg führt von der Bergstation über den Iseler hinüber zum Wannenjoch. Schafft ihr es eure Waren unentdeckt über die Grenze zu bringen?

Erfahrene Kletterer können sich am Salewa-Klettersteig austoben. Der Steig ist in drei Abschnitte unterteilt und man kann ihn zwischen 3,5 und 5 Stunden durchqueren. Er ist von der Bergstation der Iseler-Bahn aus zu erreichen. Er erfordert äußerste Trittsicherheit und eine entsprechende Ausrüstung, die Begleitung eines Bergführers ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Im Winter bietet das Skigebiet des Iseler für jeden Geschmack etwas. Es gibt den 6er-Sessellift und 5 Schlepplifte mit insgesamt 32 Pistenkilometer. Ob Anfänger, Könner oder Freestyler hier ist für jeden das Richtige dabei. Ein besonders Schmankerl ist 2 mal wöchentlich das Nachtskifahren am Idealhang-Lift und der Iselerbahn.

Wollt ihr mal die Pisten testen? Die Skischule Ostrachtal bietet in Zusammenarbeit mit dem Alpenhotel Oberjoch Skikurse an und mit Bad Hindelang Plus ist der Skipass kostenfrei.

Mit dem ATA – dem Alpinen Trainingszentrum Allgäu – bietet die Iselerbahn eine Trainings- und Wettkampfstätte für Slalom und Riesenslalom. Somit kommt auch der Skirennsport bei uns nicht zu kurz und es finden immer wieder Skirennen statt.

Ihr seht also, unser Hausberg bietet eine Menge Abwechslung. Schaut doch mal vorbei und erkundet vom Alpenhotel Oberjoch aus, den Iseler. Vielleicht nehmt ihr auch lieber an einer geführten Wanderung unseres Sportteams teil?

Viel Spaß in den Allgäuer Bergen wünscht Euch
Euer Murmel

11. Oktober 2011

Schröpfen – Eine Jahrtausend alte Behandlungsmethode Habt ihr schon einmal davon gehört?

Category: Wellness – Murmel – 16:04

Das Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, und gilt gleichzeitig als eine der ältesten Therapieformen überhaupt.  Es findet bereits im griechischen und ägyptischen sowie ayurvedischen seinen Ursprung.

Schröfpen wird gerne in der Alternativmedizin eingesetzt und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Das Ganze wird mit Hilfe von sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfkugeln durchgeführt. In diesen wird ein Unterdruck erzeugt, nachdem man sie bereits auf die Haut aufgesetzt hat. Es bewirkt die Aktivierung von Reflexzonen am Rücken, die in enger Beziehung zu inneren Organen stehen und deshalb Einfluss auf diese haben. Zusätzlich wird das Gewebe besser durchblutet.

Man unterscheidet 3 verschiedene Arten dieser Therapieform: Trockenes Schröpfen, Schröpfkopfmassage, sowie das blutige Schröpfen. Bei uns im Alpenhotel Oberjoch hat man die Möglichkeit, die ersten Beiden Varianten in Anspruch zu nehmen.

Grundsätzlich kann diese Methode bei vielen Erkrankungen und Störungen angewendet werden, z.B. bei Bluthochdruck, Verspannungen, Rückenschmerzen, Hexenschuss, verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, Leber- und Gallenleiden sowie Lungenerkrankungen. Bei kreislauflabilen Patienten kann eine vorübergehende Blutdrucksenkung auftreten.  Schröpfmassagen über bestimmten Körperregionen können wahre Wunder vollbringen, beispielsweise Verspannungen und Muskelprobleme im Schulter-Nacken-Bereich lindern. 

Probier im Alpenhotel Oberjoch diese jahrtausend alte Behandlungsmethode aus - Schröpfen

Viel Spaß und gute Erholung wünscht

Euer Murmel

27. September 2011

Ein uralter Brauch – das Erntedankfest im Allgäu

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Allgemein – Murmel – 10:18

Das Einbringen der Ernte ist in vielen Kulturen der Grund zu einem Fest – dies ist ein uralter Brauch der bereits aus der vorchristlichen Zeit stammt. In Deutschland legten die Bischöfe 1972 den 1. Sonntag im Oktober als Erntedank-Sonntag fest, allerdings sind die Gemeinden nicht verpflichtet dieses Fest zu feiern.

In ländlichen Gegenden – so auch bei uns im Allgäu – ist es Brauch den Erntedank-Sonntag zu feiern.  Meist wird aus Getreide eine Erntedankkrone gebunden, welche mit Gaben geschmückt wird. Gaben sind Früchte, Getreide, Obst und Brot - diese Lebensmittel besitzen eine besondere Nähe zur Natur. Anschließend, am Erntedank-Sonntag wird diese Krone  im Rahmen einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen, um Gott  für die ertragreiche Ernte zu danken.

Mit diesem Erntedankfest soll an die Arbeit in der Landwirtschaft erinnert werden, und daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen.

Auch in den USA wird der „Thanksgiving Day“ gefeiert.  Traditionell wird dazu im Familienkreis ein Truthahn verspeist. Thanksgiving ist allerdings nicht einfach nur eine amerikanische Version des Erntedanks, sondern ein Dankfest für alles Gute und allen Erfolg.

Die herbstliche Zeit um Erntedank im Allgäu erleben und im Alpenhotel Oberjoch genießen…
Wellness und Entspannung
pur für Groß- und Klein.
Erholsame Stunden in der Panorama- Bade und Saunalandschaft verbringen und  sich bei Beauty & Massage-Anwendungen verwöhnen lassen.

Einen schönen erholsamen Aufenthalt mit traditionellen Einflüssen
wünscht Dir
Euer Murmel

13. September 2011

Wie fühlt man sich wohl in einem Oldtimer auf 107 Kurven?

Category: Allgemein,Events – Murmel – 06:27

Das 13. Internationale Jochpass-Oldtimer-Memorial findet
vom 30.09. bis 03.10.2011
statt!

Das Spektakel hat Tradition! Bereits 1923 fand das erste Jochrennen statt – nur mit Motorrädern und auf ungeteerter Straße! Damals waren 70 männliche Teilnehmer und 1 weibliche Teilnehmerin gemeldet – Frau Ada Otto hat damals übrigens die schnellste Zeit gefahren! Frauenpower historisch!

Bis 1930 fanden jährlich Rennen stattt, die Wirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg forderten dann leider eine längere Pause. 1945 rasten die Fahrzeuge wieder vor 30.000 Zuschauer den Paß hoch und dann schlummerte das Event erstmal bis 1982.
Von 1982 bis 1989 gab es die “richtigen” Oberjoch-Bergrennen, die auch bei der Europa-Bergmeisterschaft gewertet wurden. 1989 durfte der Veranstalter 270 Teilnehmer aus 13 Nationen und ca. 20.000 Zuschauer begrüßen – ein Highlight für Motorsportler!

Anlässlich der 100-Jahr-Feier des “Jochpasses” wurde die Motorsportveranstaltung wieder ins Leben gerufen. Das 1. Internationale Jochpassrennen-Memorial fand statt. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um eine Gleichmäßigkeitsprüfung aus insgesamt vier Wertungsläufen. Die Teilnehmer müssen sich selbst eine Sollzeit setzen und diese möglichst genau einhalten.

Motorräder, Old- und Youngtimer sind am Start und das Motorengeräusch, der Benzingeruch und die Festatmosphäre begeistern jährlich tausende von Besuchern!
Auf 360 Meter Höhenunterschied und 7,9 Streckenlänge geht es auf über 100 Kurven von Bad Hindelang nach Oberjoch! Die Zuschauer finden aussichtsreiche Plätze das Spektakel zu verfolgen und für das leibliche Wohl ist am Start in Bad Hindelang und im Zielbereich in Oberjoch bestens gesorgt!

Im Familotel Alpenhotel Oberjoch wohnst Du direkt an der Zieleinfahrt und bist hautnah dabei! Dieses Jahr ist das Rennwochenende ein verlängertes Wochenende anlässlich des “Tag der deutschen Einheit” und zu diesem Termin bietet das Alpenhotel das Arrangement “Feiertagsluft”.  Das jährliche Highligt der Region solltest Du Dir nicht entgehen lassen, noch sind wenige Zimmer frei!

Viel Spaß und auch ein wenig Benzin im Blut wünscht Dir

Dein Murmel (diesemal etwas abgefahren… :-) )



6. September 2011

Altweibersommer – Jedem ein Begriff, aber wie kommt der goldene Herbst zu seinem Namen?

Category: Allgäu - Natur - Wandern – Murmel – 08:23

Von in etwa Mitte bis Ende September wiederholt sich jedes Jahr ein wunderschönes Naturschauspiel, das wir alle kennen. Grund dafür ist eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa  – ich spreche vom Altweibersommer.

Ganz typisch für diese Zeit im Herbst sind die Nebelfelder, die sich immer wieder aufs Neue über Nacht bilden, sich aber im Laufe des Vormittags aufgrund der ausreichend starken Sonneneinstrahlung auflösen. Stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers zeichnen den Altweibersommer aus. Das Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und sorgt gleichzeitig für intensivere Färbung der Herbstblätter, sowie auch für das Herunterfallen der Blätter. Dieses schöne Hochdruckwetter kann von mehreren Tagen bis zu Wochen dauern – manchmal sogar bis in den Oktober hinein!

Seit ca. 200 Jahren lässt sich diese Schönwetterperiode in sämtlichen Wetterstatistiken nachweisen, und in Bauernregeln sogar seit mehreren Jahrhunderten.

Aber wisst ihr eigentlich woher die Bezeichnung kommt?

Eigentlich ganz witzig. Der Name kommt von den vielen dünnen Spinnweben, die während dieser Zeit in der Luft schweben, und durch die Lichteinstrahlung sowie den morgendlichen „Tau“ in der Luft oder auch im Gras glitzern, und somit zu sehen sind. Mit „weiben“ wurde im  Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.

Auch in anderen Ländern gibt es diese fünfte Jahreszeit. In Amerika heißt dieses frühherbtliche Schönwetterperiode Indiansummer. In Schweden Brigitta Summer, in der Schweiz Witwensömmerli und in Böhmen Wenzelsommer. Außerdem gibt es zahlreiche Legenden und Sagen, in welchen der Altweibersommer den Mittelpunkt der Erzählung darstellt.

Vom Alpenhotel Oberjoch aus, hast du viele Möglichkeiten, diesen Altweibersommer hautnah mitzuerleben. Zum Beispiel mit der Bad Hindelang PLUS Card GRATIS für unsere Gäste hoch hinaus mit der Iselerbahn –  idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Herbstlandschaft.

Erlebt das Naturschauspiel in den Allgäuer Alpen!

Viel Spaß!

Euer Murmel

30. August 2011

Viehscheid – Alpabtrieb in Bad Hindelang! Habt Ihr das Spektakel schon einmal erlebt?

In meinen Artikel „Der Alpsommer im Allgäu beginnt“ hab ich euch vom Alpauftrieb berichtet. Jetzt ist der Alpsommer schon wieder vorbei und die ganzen Galtrinder, das sind Kühe die noch keine Milch geben, müssen wieder zurück ins Tal. Übrigens gibt es im gesamten Allgäu ca. 30 000 Stück die den Sommer auf der Alpe verbringen.

Der Viehscheid in Bad Hindelang ist einer der größten im gesamten Allgäu und es treffen ca. 1000 Stück Vieh aus fünf Alpen ein.

Nach ca. 100 Tagen auf der Alp ist die Sommerfrische für die Tiere vorbei und das Vieh und die Hirten kehren ins Tal zurück, wo das Vieh dann „geschieden“ wird  d.h. es wird seinen jeweiligen Besitzern zurückgegeben.

Am Vortag werden die Tiere herausgeputzt und sie bekommen die großen Zugschellen angelegt. Das sind große Schellen, die am breiten Lederband noch bunte Fransen haben.

Gab es während des Sommers keinen Unfall auf der Alp wird ein  Tier zur Kranzkuh erkoren.  Für einen Bauern ist es eine Ehre wenn sein Rind, die Kranzkuh sein darf. Dieses Rind bekommt einen geflochtenen Kranz, der einer Krone gleicht,  aus Bergblumen, Alpenrosen, Silberdisteln und Latschenzweigen auf den Kopf gebunden. Meist ist auf dem Kranz noch ein kleines Kreuz, das um den Schutz des Himmels fleht und ein kleiner Spiegel zur Abwehr böser Geister. Die Kranzkuh führt dann die Herde an.

Durch den Klang der Zugschellen hört man die Herden lange bevor man sie sieht. Sie werden von den Hirten zum Scheidplatz getrieben, wo die Rinder dann von ihren Besitzern in Empfang genommen werden. Auf dem Scheidplatz hat man dann immer noch die Möglichkeit sich eine Kranzkuh mal aus der Nähe anzusehen und tolle Fotos zu machen.

Danach wird gefeiert. Meist gibt es ein großes Festzelt mit Musik und einem Krämermarkt. Nach dem langen Marsch sind die Hirten durstig und freuen sich auf ihre erste Maß.

Jedes Jahr zieht es tausende von Besucher zu den Alpabtrieben im Allgäu. Die Viehscheid-Termine erstrecken sich vom 09.09. – 24.09.11.

Der Viehscheid am Samstag, den 10.09.11 in Bad Hindelang zählt immer zu einem der Ersten.
Die erste Herde wird gegen 08.30 Uhr eintreffen.

Natürlich sind wir vom Alpenhotel Oberjoch mit dabei und unsere Sportabteilung bietet eine geführte Wanderung zum Viehscheid an.

Habt ihr nicht Lust euch dieses Spektakel mal anzusehen? Dann nichts wie los zu uns ins Alpenhotel Oberjoch!

Viel Spaß wünscht Euch – Euer Murmel

 

23. August 2011

In Bad Hindelang wird gefeiert! Bezirksmusikfest 2011

Category: Allgäu - Natur - Wandern,Allgemein – Murmel – 10:34

Kommt Ihr auch und feiert mit uns?

Die Harmoniemusik Hindelang wird 175 Jahre und das wird mit einem großen Festprogramm vom 01.09. – 04.09.11 gefeiert.
Wir vom Alpenhotel Oberjoch freuen uns für die Musikkapelle und werden sicher auch mit feiern.

Seit 1863 gibt es in Hindelang nachweislich eine Musikkapelle. Der Name Harmoniemusik Hindelang entstand aber erst nachdem sich 1927 und 1934 die Musikkapellen Vorderhindelang und Hinterstein mit angeschlossen haben und es nur noch eine Musikkapelle gibt.

Bei dem Programm ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Los geht’s am 01.09.11 um 20.00 Uhr mit einem Stimmungswettbewerb im Festzelt am Scheidplatz (neben Schwimmbad) in Bad Hindelang.

Wer heizt das Publikum am meisten an?
Die Musikkapelle Thalkirchdorf, die Musikkapelle Petersthal oder der Musikverein Harmonie Pfronten?

Weiter geht’s am 02.09.11 um 20.00 Uhr mit der Coverband „Pull“
-  da rockt das Zelt.

Am 03.09.11 ab 20.00 Uhr spielt die Festkapelle Enneberg/Südtirol und dann ab ca. 21.00 Uhr übernehmen die „Innsbrucker Böhmische“.

Höhepunkt bildet dann Sonntag der 04.09.11!
Er beginnt mit einem Weckruf der Kapelle Enneberg/Südtirol um 07.00 Uhr, gefolgt von einem Festgottesdienst mit der Harmoniemusik Hindelang um 09.00 Uhr,
einem Konzert der Festkapelle um 10.30 Uhr am Rathaus und einem Gemeinschaftschor um 13.00 Uhr.
Den Abschluss bildet ein großer Festumzug um 14.00 Uhr mit zahlreichen Musikkapellen und Trachtenvereinen.

Es werden bestimmt aufregende Tage mit viel Spaß, Stimmung und Unterhaltung.
Also auf geht’s zum Bezirksmusikfest!

Übrigens vom Alpenhotel Oberjoch bis nach Bad Hindelang sind es nur 10 Minuten Fahrzeit.

Ich freue mich auf euren Besuch!

Euer Murmel