6. September 2011
Von in etwa Mitte bis Ende September wiederholt sich jedes Jahr ein wunderschönes Naturschauspiel, das wir alle kennen. Grund dafür ist eine beständige Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa – ich spreche vom Altweibersommer.
Ganz typisch für diese Zeit im Herbst sind die Nebelfelder, die sich immer wieder aufs Neue über Nacht bilden, sich aber im Laufe des Vormittags aufgrund der ausreichend starken Sonneneinstrahlung auflösen. Stabiles Wetter und ein warmes Ausklingen des Sommers zeichnen den Altweibersommer aus. Das Wetter erlaubt eine gute Fernsicht und sorgt gleichzeitig für intensivere Färbung der Herbstblätter, sowie auch für das Herunterfallen der Blätter. Dieses schöne Hochdruckwetter kann von mehreren Tagen bis zu Wochen dauern – manchmal sogar bis in den Oktober hinein!
Seit ca. 200 Jahren lässt sich diese Schönwetterperiode in sämtlichen Wetterstatistiken nachweisen, und in Bauernregeln sogar seit mehreren Jahrhunderten.
Aber wisst ihr eigentlich woher die Bezeichnung kommt?
Eigentlich ganz witzig. Der Name kommt von den vielen dünnen Spinnweben, die während dieser Zeit in der Luft schweben, und durch die Lichteinstrahlung sowie den morgendlichen „Tau“ in der Luft oder auch im Gras glitzern, und somit zu sehen sind. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.
Auch in anderen Ländern gibt es diese fünfte Jahreszeit. In Amerika heißt dieses frühherbtliche Schönwetterperiode Indiansummer. In Schweden Brigitta Summer, in der Schweiz Witwensömmerli und in Böhmen Wenzelsommer. Außerdem gibt es zahlreiche Legenden und Sagen, in welchen der Altweibersommer den Mittelpunkt der Erzählung darstellt.
Vom Alpenhotel Oberjoch aus, hast du viele Möglichkeiten, diesen Altweibersommer hautnah mitzuerleben. Zum Beispiel mit der Bad Hindelang PLUS Card GRATIS für unsere Gäste hoch hinaus mit der Iselerbahn – idealer Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Herbstlandschaft.
Erlebt das Naturschauspiel in den Allgäuer Alpen!
Viel Spaß!
Euer Murmel



9. August 2011
Barfußlaufen – erster Gedanke sind Kindeheitserinnerungen. Ein warmer Sommerregen – auf den Straßen Wasserpfützen – mittendrin lachende und tobende Kinder, die barfüßig tanzen und spielen… Ach – wie war das schön!
Raus aus den Erinnerungsgedanken und rein ins Barfußerleben – egal in welchem Alter – ist möglich in Bad Hindelang. Auf dem Barfuß-Pfad (ca. 1 km) von Bad Hindelang bis Bad Oberdorf werden auf natürlichem Weg Ihre Fußreflexzonen aktiviert und dadurch eine positive Stimmulation auf alle Organe angeregt. Die Fuß- und Wadenmuskulatur wird gekräftigt und Venenleiden gelindert. Kinder profitierten Ihr Leben lang von einer korrekten Zehenstellung und ältere Menschen verringern durch die Schulung der Sonsomotorik das Sturzrisiko. Auch Sportler sehen das Barfußlaufen als Trainingsergänzung für den Laufsport.
Schon Sebastian Kneipp hat das Barfußgehen als wichgtiges Element der Gesundheitvorsorge empfohlen. Das gesamte Gemeindegebiet Bad Hindelang ist als “Kneipp-Heilbad” anerkannt! Die Methode nach “Wasserdirektor” Pfarrer Sebastian Kneipp beruht vor allem auf die Erwärmung des Körpers durch Bewegung und der anschließenden Abhärtung durch Kältereize in Form von Wassertreten oder Armbädern, daher gibt es am Anfang und Ende des Barfuß-Pfades auch liebevoll angelegte Kneippkurgärten mit Tretbecken und Armbädern.
Auch im und rundum das Familotel Alpenhotel Oberjoch sind kneippsche Einflüße zu finden. Vor der Panorama-Bade- und Saunalandschaft ist ein Sinnespfad angelegt, der Groß und Klein zum Barfußlaufen einlädt und im Spielpark fließt das kristallklare Gebirgswasser des Wildbachs direkt in ein Tretbecken. Die Mitarbeiter der Wellnessabteilung bieten Fußreflexzonen-Massagen und Pediküre, medizinische Fußpflege kann auch gebucht werden.
Auf die Füße fertig los – raus aus den Schuhen und rein ins Barfußvergnügen!
Liebe Grüße Euer Murmel!

2. August 2011
Jeder von euch, der schon einmal in den Allgäuer Alpen unterwegs war weiß, wie schön vielfältig, einzigartig und ruhig dieses Fleckchen Erde dort noch ist. Auf einer Fläche von 20.724 ha soll all‘ das geschützt werden. Das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen ist eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Man findet dort eine Vielzahl an gefährdeten und schutzbedürftigen Pflanzen- und Tierarten. Edelweiss, und Enzian sind eine der vielen Plfanzenarten. Ich das Murmeltier gehöre ebenso dazu wie zahlreiche andere Tierarten wie z.B. der Steinadler, den ich euch genauer vorstellen möchte:
Heute lebt der mächtige, groß gebaute und kräftige Adler nur noch in den Alpen. Überall sonst wurde er in den vergangenen Jahrzehnten durch den Mensch aus seinem natürlichen Lebensraum verdrängt. Die Reviergröße eines Steinadlerpaares, das sich für ein Leben lang bindet – man spricht dabei von Einehe – beträgt etwa 35 -150 Quadratkilometer. Mit seiner atemberaubenden Spannweite ist er in der Lage Beutetiere bis zu 5 Kilo zu “tragen”. Der „König der Lüfte“ (so wird er auch genannt) ist 75-88 cm groß. Seine Flügel haben eine Spannweite von 204-220 cm und er wiegt 3-7 kg .
Er benötigt weite, abwechslungsreiche Wald- und Berglandschaften, sowie sie bei uns im Allgäu vorkommen. Auf seinem Speiseplan stehen Säugetiere wie Murmeltiere, Reh- u. Hirschkitze bis zur Hirschkalbgröße, Vögel aller Art bis Auerhahngröße und auch Aas von wesentlich größeren Tieren. Der Steinadler wird gerne auf Wappen verwendet, aufgrund seiner Kampfkraft, seines kühnen Blickes und der damit verbundenen Stärke. Der Steinadler steht auf der Roten Liste der „stark gefährdeten“ Tiere.
Lasst uns die Steinadler beobachten: Mit der kostenfreien Gästekarte Bad Hindelang PLUS haben unsere Gäste nicht nur freie Fahrt mit Bergbahnen und Bussen, selbst das Giebelhaus im Naturschutzgebiet ist GRATIS erreichbar. Sie gilt als Fahrkarte im Busnetz im südlichen Oberallgäu, im Gästebus Tannheimer Tal und im Bus zum Giebelhaus sowie für die Iselerbahn Oberjoch und die Hornbahn Bad Hindelang. Zudem ist mit der Bad Hindelang PLUS Card der Eintritt zu zahlreichen Freizeiteinrichtungen in dem Kurort kostenlos.
Wisst ihr was? Wenn ihr ganz Aufmerksam seid, und ein bisschen Glück habt, dann könnt ihr vom Alpenhotel Oberjoch aus beobachten, wie der König der Lüfte seine Kreise zieht!
Viel Spaß!
Euer Murmel

21. Juli 2011
Diesmal habe ich einen ganz speziellen Rezepttipp passend zur Jahreszeit für euch. Rund um das Familotel Alpenhotel Oberjoch wird gerade geheut. Den Duft von einer frisch gemähten Wiese kennen wir alle – doch wie schmeckt das Heu denn eigentlich? Lasst es uns ausprobieren – ich verrate euch, wie man eine lecker Heusuppe zubereitet.
Heusuppe:
Zutaten:
80 g Weißmehl
50 g Butter
0,2 L Sahne (35%ige)
0,8 L Quellwasser (Trinkwasser)
100 g Heu (Almheu oder Almwiesenheu), frisch geschnitten
Zubereitung:
Butter in einer Pfanne erhitzen, Mehl einstreuen, gut miteinander verrühren.
Die Mehlschwitze danach kühl stellen. Das Quellwasser aufkochen und das Heu einlegen – ca. 30 Min ziehen lassen – ganz wichtig – nicht kochen! Den Fond anschließend abseihen. Ihr kocht das Ganze nochmals auf und schmeckt es mit Salz & Pfeffer ab. Mit der Mehlschwitze bindet man die Suppe und fügt am Schluß die Sahne hinzu.
Das Auge isst mit – Murmels Deko-Tipp:
Auf dem Tisch die Platzteller mit Heu auslegen. Darauf dann die Suppenteller servieren….sieht wirklich toll aus!
Viel Spaß beim Nachkochen!
Euer Murmel

14. Juli 2011
Wusstet Ihr? Bei uns im KIDS-Club im Familotel Alpenhotel Oberjoch gibt es viele Spielräume und sogar eine eigene Küche in der die Betreuerinnen mit den Kindern oft tolle Sachen kochen! Manchmal wird Marmelade gekocht oder ein Obstsalat zubereitet und danach wird gemeinsam geschlemmt…
Superlecker ist auch der Tipp aus der Indianerküche – eins meiner Lieblingsrezepte:
Kräuterbrot
250g Mehl
0,5 Teel. Salz
2,5 Teel. Backpulver
100g Butter
125ml Wasser
Kräuter nach Geschmack
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen – Butter in Flocken dazugeben und dazu mischen.
Danach Wasser zugeben und alles zu einem Teig kneten.
Anschließend auf bemehlte Arbeitsfläche geben, Kräuter beigeben und einkneten, Brote oder Semmeln formen und auf ein gefettetes Backblech geben.
Im vorgeheizten Backrohr bei 225- 250°C einschieben und ca. 15 Min. backen bis das Brot goldbraun ist.
Viel Spaß beim Backen wünscht Euch
Euer Murmel!

12. Juli 2011
Ihr werdet jetzt denken: Was murmelt denn der Murmel schon wieder….
Aber nein, Ihr könnt mir glauben, ES GIBT SIE! Die Indianer im Allgäu!
Immer dienstags bieten wir, vom Familotel Alpenhotel Oberjoch, im Rahmen des TEENIE-Action-Programms den Ausflug ins Allgäuer Indianerland an und dann wird es abenteuerlich!
Erst schweben wir mit dem Sessellift zur Bergstation Iseler-Bahn, die übrigens kostenfrei im Rahmen der Gratisleistungen der Bad Hindelang PLUS Card ist, und dann geht’s los…
Auf den Spuren der Bergindianer schleichen wir am Bach entlang, vorbei an Totempfählen und verlassenen Indianertipis, immer begleitet von dem Adler der über uns kreist und den Trommeln der Krähen-Indianer, die uns verfolgen. Wir balancieren über den Baumsteg, unser Zaubertrank macht uns stark und mutig.
Die Inka-Seilbahn über dem Silbersee bringt uns in unser geheimes Versteck hinter dem Wasserfall, wo der Goldschatz vergraben ist. Die Taschen voll mit Nuggets stürmen wir mit unserem schrecklichen Schlachtruf in unser schützendes Indianerdorf, wo wir am Lagerfeuer mit der Wurst in der Hand von unsere Heldentaten erzählen…
Na.. habt Ihr nun Lust bekommen? Ich entführte Euch gerne in diese Abenteuerwelt und freu’ mich auf Eure Anmeldung!
Die Anmeldung sollte am TEENIE-Action-Stand in der Lobby des Alpenhotel Oberjoch bis Montag um 15 Uhr eingegangen sein. Wir gehen dann gemeinsam zum Ausgangspunkt und bringen Euch abends auch wieder zurück zum Hotel.
Leistungen:
Iseler Bergbahn, Leihausrüstung, Führung, Kriegsbemalung, Grill-Verpflegung
Preise:
(ab 6 Personen)
Kinder bis 15 Jahre: € 28,-
Erwachsene als Begl.: € 14,- – kann, muss aber nicht 
ab 3. Kind einer Familie: € 14,-
Gruppenermäßigung auf Anfrage


5. Juli 2011
Bei uns in Oberjoch hast du eine ganz besondere Möglichkeit, dich an heißen Sommertagen abzukühlen. Natur pur – komm mit mir vom Alpenhotel Oberjoch aus ins Moorbad.
Dieses befindet sich im 23 ha großen Kematsried-Moos, östlich von Oberjoch. Es handelt sich dabei um ein Hochmoor. Die Bezeichnung hat aber nichts mit der Lage im Gebirge zu tun, sondern vielmehr wird diese auf die Entstehung zurückgeführt.
Doch was ist eigentlich Moor?
Beim Moor spricht man grundsätzlich von nassen Lebensräumen. Der ständige Wasserüberschuss, welcher aus Niederschlag oder Bodenwasser entstehen kann, führt zu einem Sauerstoffmangel. Durch diesen Mangel werden pflanzliche Reste nicht vollständig abgebaut. Daraus wird dann Torf, welches sich ablagert. Torf kann unter anderem zu heilmedizinischen Zwecken verwendet werden. Auch hier im Alpenhotel Oberjoch gibt es eine Wellnessanwendung, bei welcher man die besonders günstigen, thermischen Eigenschaften des Naturmoors zu spüren bekommt.
Moor wirkt rückfettend, hat eine hautpflegende Wirkung und spendet angenehme Feuchtigkeit. Aufgrund seiner Natürlichkeit wird es besonders von Allergikern sehr geschätzt. Aber noch wichtiger ist den meisten Menschen die schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung des Moores. So wird Moor auch in der Kälte- und Wärmetherapie eingesetzt. Anwendung findet es zum Beispiel bei Verspannungen, Ischias-Problemen, Rückenschmerzen, Magen- und Nierenbeschwerden, rheumatischen Erkrankungen, Quetschungen und vielem mehr. Moor kann Linderung bei vielen akuten und chronischen Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates bringen. Wer einmal ein Moorbad genossen hat, ist von der herrlich wohltuenden Wirkung überzeugt, da das Moor tief ins Gewebe eindringt und somit Verspannungen und Unwohlsein beseitigt.
Man kann beim Moorbad Oberjoch von einer Attraktion Oberjochs sprechen. Bei Badewetter hat das Moorbad von 09.00 – 19.00 Uhr geöffnet, mit Bad Hindelang PLUS ist der Eintritt GRATIS.
Murmels Wellness-Tipp für zu Hause:
In ausgewählten Geschäften, gibt es das Moorbad für die eigene Badewanne zu Hause.
Überzeuge dich von der wohltuenden Wirkung, und nimm ein kleines Stück Urlaub in Oberjoch mit nach Hause!
Viel Spaß!
Euer Murmel


22. Juli 2009
Gesundheit wird in der heutigen Gesellschaft groß geschrieben. Auch die Tourismusbranche setzt verstärkt auf Wellnessurlaube, Kururlaube oder auf Sport- und Aktivurlaube. Das Ostrachtal sowie Oberjoch sind hierfür natürlich sehr günstig gelegen. Nicht umsonst wird Bad Hindelang und Oberjoch als heilklimatisierter Luftkurort angepriesen.
Die natürliche Klimaanlage, der nächtliche Luftaustausch zwischen Berg und Tal, sorgt auch im Sommer für Erfrischung. Durch die Nutzung des Hochmoors lassen sich Arthroseschmerzen sowie Rheumaerscheinungen lindern. Gesundheitsvorträge und Entspannungsprgramme sind nur ein paar der vielen Gesundheitsangebote in Bad Hindelang und Oberjoch. Ein Kneippwanderweg führt Sie durch die Kneippbecken des Ostrachtals in die Ihre Füße eintauchen können. Das Alpenhotel Oberjoch liegt in einzigartiger Lage und Sie können dort von der gesunden Luft profitieren. Außerdem bietet das Familotel Alpenhotel Oberjoch nicht nur für die Erwachsenen ein umfangreiches Wellnessangebot sondern ist auch für die Kleinen eine Wellnessoase. Schauen Sie vorbei und tun auch im Urlaub etwas für Ihre Gesundheit. Mehr Informationen finden Sie unter: www.alpenhotel-oberjoch.de
31. März 2009
Reiselust auf 164 Seiten: Das MERIAN Allgäu
Renommiert und top-recherchiert: Das Magazin MERIAN steht für höchste Kompetenz im Bereich reisen. Zum ersten Mal nach 26 Jahren widmet die Redaktion der Destination Allgäu nun wieder ein eigenes Sonderheft mit vielfältigen Reportagen und Themen rund um das größte süddeutsche Ferienparadies. Ab sofort (31.03.2009) ist das Heft im Handel erhältlich. Im Kinderland Bayern Ort ‘Bad Hindelang-Oberjoch’ gelegen wird das Familotel Alpenhotel Oberjoch als Gipfelglück für Familien empfohlen. Das Hotel hat die höchte Auszeichnung also 5-Bärchen erhalten liegt mitten im Ski- und Wandergebiet auf 1200 Meter Höhe und ist ideal für den Aktivurlaub mit der ganzen Familie.